Aktuelles aus dem Partnerschaftsverein Limburg


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Jahresprogramm 2018

Unser Jahresprogramm 2018 hier zum herunterladen


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Wein, Käse und Gesang

Zum 12. Beaujolais-Abend lud der Verein für Städtepartnerschaft Limburg ins Kolpinghaus ein. Zu Wein, Käse und Walnüsse gab es leichte, musikalische Unterhaltung vom Duo Balance und Saxophonisten Dirk Juchem.

Limburg. 175 Besucher strömten ins Kolpinghaus, um den ersten Wein des Jahres, den Beaujolais Primeur, bei französischer Musik zu genießen. Und wenn am Ende des Abends der ganze Saal "Aux Champs-Élysées" singt, dann war es wohl ein gelungener Abend.

Das Weinanbaugebiet des französischen Beaujolais liegt in der Nähe der Partnerstadt Sainte-Foy und durch diese Freundschaft kam auch die Verbindung zu den Winzern zustande, erzählte der Vereinsvorsitzende Werner Bendel. Es ist der erste Wein des Jahres, der erst ab dem dritten Donnerstag im November in den Verkauf gehen darf und seit zwölf Jahren genießen Mitglieder und Nichtmitglieder diesen roten Wein in Kombination mit Käse und leichter Musik. Dazu wurden noch Walnüsse serviert, welche einmal aus dem Tal Josphat in Limburg stammen und auch zu großen Mengen in der französischen Partnerstadt wachsen. Eine Besucherin erzählte, dass im letzten Jahr der Frost durch die Blüte ging und weder in Limburg noch in Sainte Foy geerntet werden konnte. "Da hatte uns was am Abend gefehlt", so die Besucherin weiter.

Zu diesen feinen Genüssen des Gaumens kamen musikalische Genüsse fürs Ohr mit dem Duo Balance und dem Saxophonisten und Flötisten Dirk Juchem. In unbekümmerter Leichtigkeit sangen sie von Liebe, der Natur oder auch nur einem bunten Drachen, welcher Farbe ins grau des Alltages bringt. Sie sangen darüber, wie für kleine Kinder die Welt noch offensteht und diese die mit ihren Augen entdecken. Und irgendwie klang in all in ihren Liedern mit, dass die Menschen alle gleich sind, egal, woher sie kommen, wo sie leben und welcher Nationalität sie sind. Ihren ganz eigenen Stil brachte das Gesangsduo aus Christine Maringer-Tries und ihrem Ehemann Johannes Peter Tries in ihrem Programm "Lieder, Songs und Chansons" mit. Sie gaben deutsche, französische und englische Texte wieder, übersetzten die Lieder, damit die Besucher wussten, worüber sie sangen und versprühten dabei eine ganz eigene Leichtigkeit in den Saal. Und selbst wenn die Töne mal kritisch wurden, hatte niemand das Gefühl von großer Traurigkeit. Ihren Gesang, mal im Duett, mal alleine, begleiteten die beiden Künstler mit der Gitarre. Und sehr harmonisch wurde das Duo Balance von Dirk Juchem untermalt, der die Querflöte, die Bariton Klarinette oder auch die Bariton Querflöte spielte. So nahmen die drei Musiker die Besucher auf eine musikalische Reise mit. Sie interpretierten auf ihre ganz eigene, gefühlvolle Weise Lieder von Klaus Hoffmann, Reinhard May oder Georges Moustaki.

Zu jedem Lied erzählt Johannes Peter Tries etwas zu dem Text selbst oder auch Dinge aus dem eigenen Leben. Neben Frankreich haben sie ihr Herz auf der Grünen Insel verloren. Nur sollte sich jeder hüten, in Irland irische Lieder anzustimmen, denn dann würde es immer anfangen zu regen. Doch im Kolpinghaus sei man in Sicherheit und schon erklangen die flotten Klänge von "Hills of Connemara" durch den Saal. Bei diesen Tönen möchte man am liebsten aufspringen und mittanzen. Weil dies im Kolpingsaal nicht möglich war, begnügten sie sich damit, fleißig mit zu klatschen.

Bericht und Fotos von Heike Lachnit (siehe NNP vom 19.11.18)

 


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Einladung zum Französischen Abend mit Chansons und Beaujolais Primeur

Auch in diesem Jahr findet wieder unser schon traditioneller Beaujolais-Primeur-Abend statt. Doris Huber konnte wieder die Gruppe "Duo Balance" aus Düsseldorf gewinnen.

Eintrittskarten erhalten Sie bei Doris Huber, d.huber-limburg@web.de.

Mehr Infos in unserer Einladung.

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AK Lichfield: Gin Tasting unter dem Motto:
It's GIN o'clock - Abend in der Villa Konthor

Zu einem besonderen Abend lädt der AK Lichfield in die Villa Konthor, Limburg ein.
Termin: Freitag 9. November 2018.
Anmeldungen werden ab sofort entgegen genommen unter der email-Adresse: HeiBei2@aol.com
oder Tel: 06483-7894. Man sollte rasch sein, denn die Plätze sind begrenzt.

Ab 19.00 Uhr Eintreffen der Gäste Aperitif Villa Kontor Gin mit Wild Berry.
Musik vor dem Eingang der Villa Konthor.

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Wandertage in Kaub 22.-25. Juni 2018












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Fahrt nach Oudenburg 1.-3. Juni 2018










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Eindrücke von der Orchesterarbeitsphase des Partnerschaftsorchesters Limburg - Ste.Foy-lès-Lyon








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NACHRUF: Gérard Charrié ist am 24. Januar 2018 gestorben

Am 22. Januar 1963 wurde der als Élysée-Vertrag bezeichnete deutsch-französische Freundschaftsvertrag von Bundeskanzler Konrad Adenauer und vom französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle im Pariser Élysée-Palast unterzeichnet. Das liegt jetzt 55 Jahre zurück. Im Zuge dieser politisch gewollten Freundschaft entstanden in den 60er Jahren die ersten Städtepartnerschaften, um die Idee der Politiker mit Leben zu erfüllen. Seit 1966/67 besteht die Städtepartnerschaft zwischen Limburg und Ste Foy-lès-Lyon. Unzählige Menschen haben sich seit dieser Zeit besucht, gemeinsam auf den Weg gemacht und das Leben in Europa persönlich mitgestaltet.

Gérard Charrié ist einer von ihnen.

Am 24. Januar 2018, am Mittwochmorgen, ist er nach schwerer Krankheit in seinem Haus, im Chemin du Plan du Loup gestorben. Politik, Geschichte und Kultur, das war ihm immer wichtig. Aber auch und vor allem der persönliche Bezug zu den Menschen. Am 7. November 2015 ernennt ihn Werner Bendel für den Verein für Städtepartner-schaften im Rahmen einer würdigen Feier im Limburger Rathaus zum Ehrenmitglied.

"Geteilte Freude ist doppelte Freude" -

So beschreibt Gérard Charrié aus Ste Foy an diesem Tag sein Gefühl der Freude und Dankbarkeit über die Anerkennung seines Lebenswerkes in der geliebten Partnerstadt.

Gérard Charrié ist ein Meilenstein, ein Wegweiser, ein Europäer par excellence, ein Motor, ein Ideengeber und treuer Begleiter in der Städtepartnerschaft, von Anfang an, seit mehr als 50 Jahren. Am 7. November 2015 ist es sein 66. Besuch in Limburg, darüber führt er genau Buch, da entgeht ihm nichts von all den Aktivitäten, die sich im Lauf der Jahre zwischen den einzelnen Gruppierungen entwickelt haben:

Austausch zwischen den Feuerwehrleuten, den Musikgruppen (MGV Eintracht, Limburger Orchestervereinigung usw.), den Schulen (Goetheschule, Tilemannschule und PPC), den Sprachkursen der VHS, den Theatergruppen, den Partnerschafts-vereinen, den Sportgruppen (Fußball, Tischtennis,Tennis, Hockey), den Künstlern, den Stadtverordneten und zwischen den Jugendlichen, besonders in den Musikschulen.

"Seit dem Beginn unserer Städtepartnerschaft im Jahr 1966/67 hast du dich in ganz außerordentlicher Weise für die Idee der Städtepartnerschaft eingesetzt. Als Stadtverordneter, als erster Beigeordneter, als Lehrer - und immer als Freund hast du dich für Europa engagiert, für die Aussöhnung unserer Völker, für das gegenseitige Verständnis und besonders für die kleinen Chancen, die einfach aus der persönlichen Begegnung zwischen Individuen und Gruppen erwachsen." So formuliert es Maria-Luise Kirchberg in ihrer Laudatio vor gut zwei Jahren und ergänzt: "Schließlich möchte ich auch die Wanderer erwähnen, die gemeinsam sehr verschiedene Wege in Deutschland, England und Frankreich beschritten haben und sogar den Jakobsweg miteinander gegangen sind. - Seien wir einfach dankbar für unsere verschiedenen und gemeinsamen Wege und für alle gemeinschaftlichen Aktivitäten für den Frieden und im Frieden." - Nun ist die Zeit der gemeinsamen Wege zu Ende.

Am großen Städtepartnerschaftstreffen im Oktober 2017 in Ste Foy konnte Gérard Charrié schon nicht mehr teilnehmen, aber er hat mit seiner Frau Anne in seinem Haus Gäste empfangen und hat im Rollstuhl sitzend an einem privaten Apéritif teilgenommen. Er hat damit bis zum Schluss das praktiziert, was ihm immer wichtig war: jeden in seiner Eigenheit anzunehmen, zu respektieren, ihm freundlich zu begegnen.

Der 66. Besuch vor zwei Jahren war sein letzter Besuch in Limburg. Doch jeder seiner Besuche hat Spuren hinterlassen! "Geteiltes Leid ist halbes Leid" - das möchte die Delegation aus Limburg zum Ausdruck bringen, wenn sie am kommenden Mittwoch Gérard Charriés letzten Weg in dieser Welt in unserer Partnerstadt Ste Foy begleitet. Am 31. Januar 2018 ist um 15.00 Uhr die Trauerfeier in der Kirche in Ste Foy, im Anschluss daran die Beerdigung auf dem Friedhof.

Verein für Städtepartnerschaften Limburg e. V.
Partnerschaftsverein

Werner Bendel (1. Vorsitzender)      Doris Huber (Vorsitzende AK Ste.Foy-lès-Lyon)

 



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