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Archiv 2014

Lebendige Partnerschaft - Freundschaftstreffen in Lichfield

Jeweils rund 60 Gäste aus Limburg und Sainte Foy-lès-Lyon trafen sich vom 03.-06. Oktober in der gemeinsamen Partnerstadt Lichfield/GB - abwechslungsreiche Tage, die den Gästen Gelegenheit bot, ihre englischen und französischen Freunde wieder zu sehen und neue Kontakte zu schließen.

Die ganze Pressemitteilung der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn können Sie hier lesen (Fotos M. Wolf).

Hier einige Impressionen vom Freundschaftstreffen:












Impressionen vom englischen Gartenfest des AK Lichfield am 6. Juli 2014

Bilder: Willi Jung, Thomas Simon











 


Ausflug nach Schloss Rauischholzhausen

Samstag, 24. Mai 2014

"Behüt uns Gott vor Sturm und Wind
und vor Gesellen, die langweilig sind."

Mehr als 20 Limburger "Gesellen" werden am frühen Nachmittag des 24. Mai 2014 den Torbogen des Rauischholzhausener Schlosses durchschreiten, auf den jemand vor Jahren diesen Vers schrieb. Am Vormittag haben sich Mitglieder des Arbeitskreises Lichfield getroffen, um Fahrgemeinschaften für den Ausflug nach dem obengenannten Schloss zu bilden. Die Fahrt geht dann durch die vom Regen der vergangenen Tage frühlingsfrisch gewaschenen malerischen Täler von Lahn und Ohm, über denen die Regenwolken immer öfter Platz für den blauen Himmel machen.

Auch Dank Navi-Unterstützung erreichen alle Autos pünktlich den verabredetenTreffpunkt in Rauischholzhausen vor dem Hotel "Zum Stern". Sowohl das hübsche osthessische Fachwerkdorf als auch der Schlosspark unmittelbar neben dem Hotel bieten ein wunderschönes Ambiente für Ausflüge, zum Feiern und zum Fotografieren.

In dem für das Mittagessen reservierten Raum im Hotel wird zunächst jedem die Menükarte, auf der er das Gericht seiner Wahl angekreuzt hatte, ausgehändigt. So können innerhalb kurzer Zeit die Getränke gebracht und das eindrucksvoll arrangierte schmackhafte Essen problemlos verteilt werden. Dafür ernten die Organisatoren Dank und Anerkennung!

Um 14.00 Uhr holt Herr Geiger die Gruppe zu einer Führung durch das Schloss umgebenden englischen Landschaftsgarten ab. Das weitläufige Areal kann auf eine vielhundertjährige wechselvolle Geschichte mit mehreren Besitzern zurückblicken. Von der Tochter der heiligen Elisabeth, Sophie von Brabant, übernahm für die folgenden 500 Jahre die Rau'ische Familie die Gemarkung und errichtete an der Stelle des heutigen Schlossteiches eine Wasserburg. 1873 verkauften die letzten Mitglieder der Rau-Familie den ganzen Besitz an den zum Geldadel gehörenden Industriellen und Diplomaten Ferdinand Stumm, der das alte Anwesen niederreißen und den heutigen schlossartigen Herrensitz errichten ließ. Dieser und der Park gehören nun dem Land Hessen und sind der Universität Gießen zur Nutzung übertragen, die hier u.a. das Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung sowie eine Tagungs- und Fortbildungsstätte unterhält.

Während des Spaziergangs durch den Park präsentiert sich dieser mit besten Motiven für die Fotografen: Schwäne auf dem Teich, davor eine Braut in Weiß, Statuen zwischen blühenden Rhododendren, eine Brücke über den sich durch frisches Grün schlängelnden Bach, nicht zu vergessen die 200 unterschiedlichen Arten von Bäumen und Büschen - aus aller Welt zusammengetragen und an die vorteilhaftesten Standorte gepflanzt - und nicht zuletzt die Mitglieder des Arbeitskreises Lichfield, die sich vor dem Schloss und vor dem Torbogen zu Gruppenfotos drapieren. Nach einem kurzen Blick ins Schloss, wo im Treppensaal eine entzückend mit Frühlingsblümchen geschmückte Tafel das Brautpaar und seine Gäste erwartet, endet die Führung.

Das zweite Ziel des Ausflugs, die Amöneburg, ist nur wenige Kilometer von Rauischholzhausen entfernt. Sie liegt auf einem weithin sichtbaren sich aus den umgebenden Feldern erhebenden Bergkegel vulkanischen Ursprungs.

Auf dem Marktplatz des Städtchens, dessen Fachwerkhäuser malerisch auf dem Bergkegel rings um die Burg angeordnet sind, finden die noch übrig gebliebenen Erdbeeren des Marktstandes regen Zuspruch. Herr Geiger erzählt von der durch Zerstörungen geprägten Geschichte der Ansiedlung. Ihr Name geht weit zurück auf die keltische Bezeichnung "Amana" für das Flüsschen Ohm. Denn schon immer verlockte die die Handelswege beherrschende Lage weltliche und kirchliche Herren, ihren Einfluss und ihre Macht auszudehnen. Im 19.Jh. wurde die Burg wegen Baufälligkeit niedergerissenen. Daher ist von ihr nur noch wenig zu sehen. Von den Resten der Ringmauer aus bietet sich den Besuchern an diesem Samstag ein fantastischer Fernblick über die Felder und Dörfer in der Ebene bis hin zu den Wäldern der Lahnberge und dem Dünsberg bei Gießen, dessen keltisches Oppidum einst das Lahntal dominierte. Nach der kleinen Führung laden Kaffee und hausgemachter Kuchen im Burgcafé zur wohlverdienten Rast. Auch hier ist der Ausblick unglaublich schön. Dass der Koch an diesem Nachmittag "in guter Laune" ist, zeigt sich, als er für die Gäste einige Lieder zur Gitarre singt: passend zum Ort: "Über den Wolken... muss die Freiheit wohl grenzenlos sein..." und zum Programm: "I can tell you where the journey ends..."

Ehe die Reise des Arbeitskreises Lichfield endet, berichten Mitglieder des lokalen Partnerschaftsvereins über die Entwicklung ihrer Beziehung mit dem seit 1974 mit ihnen verschwisterten Verein in Bidford-on-Avon. Die Situation - die Altersentwicklung, die Schwierigkeit, junge Leute ernsthaft zu interessieren, finanzielle Probleme, fehlende Unterstützung durch die Vereine auf beiden Seiten - ist der Limburger Gruppe nicht fremd, wie Frau Bein zum Abschluss sagt.

Mit einem herzlichen Dank an alle, die zum guten Gelingen des Ausflugs beigetragen haben, endet der offizielle Teil des Ausflugs.

Es hat weder langweilige Gesellen noch Sturm und Wind gegeben.
Text: Beatrix Albrecht

Schloss mit Park
Schloss mit Park

Park mit altem Baum
Park mit altem Baum

Park mit Brücke
Park mit Brücke

Gruppenfoto am Schloss
Gruppenfoto am Schloss

Amöneburg
Amöneburg

Burg-Café mit singendem Koch
Burg-Café mit singendem Koch

Bilder von Herrn W. Jung


Archiv 2013

Einladung zum Französischen Abend mit Chansons und Beaujolais Primeur

Samstag, 23. November 2013 um 19.00 Uhr in Limburg,
im großen Saal des Kolpinghauses
mit dem "Duo Balance".

Es ist dem Partnerschaftsverein Limburg wieder gelungen, die Künstler von „Duo Balance“ für seinen traditionellen Beaujolais-Abend am 23.November 19.00 Uhr zu verpflichten. Das Duo Balance war bereits im Jahre 2009 zu Gast in Limburg und wird begleitet von dem virtuosen Musiker Dirko Juchem.

Der Abend steht unter dem Motto:
"Hommage an Georges Moustaki"

Alle Freunde des französischen Chansons und Beaujolais Primeur sind zu diesem traditionellen Abend herzlich eingeladen.

Presseecho Mainzer Allgemeine Zeitung:
Lieder für eine bunte Welt - Duo Balance mit stehenden Ovationen belohnt Als preisgekröntes "Duo Balance" sind Christine Maringer-Tries und ihr Ehemann Johannes Peter Tries insbesondere an Mosel und Rhein bekannt. Nicht immer - aber immer öfter - treten die in Heidesheim beheimateten Barden in Begleitung des virtuosen Musikers Dirko Juchem auf. Das Geheimnis des Erfolgs, mit dem das Duo/Trio die Zuhörer immer wieder in den Bann zieht, hat vor allem mit Christines kraftvoller Mezzosopran-Stimme zu tun und mit den dezenten Bariton-Tönen, mit denen Johannes Peter ihren Gesang ergänzt. Die Harmonie, die das sympathische Paar ausstrahlt, verleiht dem Motto der Gruppe Plastizität: "Balance" will Mut machen - Mut für eine bunte Welt. Bunt sind auch die Arrangements, die die Lieder zu kleinen Kunstwerken verdichten. Johannes Peter und Christine gefallen durch technisch ausgereiftes Gitarrenspiel, Dirko Juchem brilliert mit bemerkenswerten Saxophon-, Querflöten- und Percussionstönen.

Wir freuen uns auf Sie!


Lebendige Städtepartnerschaft bei Fahrt nach Berlin vom 21. bis 25. Oktober 2013



"Die Exkursion hat einen städtebaulichen und umweltpolitischen Schwerpunkt. Wie müssen wir uns die Entwicklung dieser Großstadt vorstellen, die ihren Aufschwung erst im 19. Jahrhundert, also lange nach Paris und London, der Industrialisierung verdankt? Aus welchen Entscheidungen der Stadtpolitik resultieren Umweltprobleme und Nachbesserungen in Bezug auf die Freiräume der Stadt? Wie stark wurde die Stadt im zweiten Weltkrieg zerstört und wie wurde sie wieder aufgebaut? Was hat sich verändert, seit die Mauer gefallen ist und Berlin zur Hauptstadt der Bundesrepublik geworden ist? Immer sehen wir aktuellste Zeitschicht, unter der sich aber die vielfältige Geschichte der Stadt verbirgt."

Dies war die Ankündigung von Prof. Dr.-Ing. Bettina Oppermann aus Limburg, die an der Uni Hannover Freiraumpolitik und Planungskommunikation lehrt.

10 Limburger, die an der VHS Französisch lernen und 14 Erwachsene aus Ste-Foy, die an der MJC (Maison des Jeunes et de la Culture) Deutsch lernen, haben unter fachkundiger und zuverlässiger Begleitung von Bettina Oppermann fünf abwechslungsreiche Tage in Berlin verbracht. Deutschlehrerin Véronique de la Chapelle aus Ste Foy und Französischlehrerin Maria-Luise Kirchberg aus Limburg hatten die Reise gemeinsam vorbereitet.

Viele Fragen konnten beantwortet und die Ergebnisse der Stadtentwicklung bestaunt werden. Alle Deutschen kannten Berlin aus der Zeit vor 1989 und konnten den Franzosen eigene Erlebnisse aus der Zeit des geteilten Deutschlands erzählen. Meist zu Fuß erkundete die Gruppe die Orte, an denen sich die Entwicklung und Geschichte unserer Hauptstadt ablesen lässt: Alexanderplatz, Nikolai-Viertel, Hackesche Höfe, Unter den Linden, Brandenburger Tor, Tiergarten, Museumsinsel, Check-Point-Charly, Potsdamer Platz, usw. Nach einigen Kilometern Fußweg konnte auch einmal die Rückfahrt per Schiff auf der Spree erfolgen, wo auf dem Heimweg die Sehenswürdigkeiten von der Wasserseite aus bewundert wurden.

Natürlich sollten die Freunde aus der Partnerstadt auch den Reichstag und den Sitz der Bundesregierung kennenlernen. Mit Hilfe des Wahlkreis-Abgeordneten Klaus-Peter Willsch konnte eine Führung im Bundestag organisiert werden, die in französischer Sprache erfolgte, so dass die VHS-Französich-Lerner viel Bekanntes in der Fremdsprache hören konnten. Kultureller Höhepunkt war der Abend mit Dominique Horwitz im TIPI am Kanzleramt, der Lieder von Jacques Brel auf Deutsch vorstellte und auf Französisch sang, begleitet von einer begeisternden Musikgruppe. Die französischen Teilnehmer hätten am liebsten alle Lieder mitgesungen, so mitreißend und echt französisch interpretierte Horwitz sie.

Beim Tag in Potsdam und im gesamten Park um Schloss Sans-Souci erfuhren die Teilnehmer viel Interessantes über Gartengestaltung - nach barocker Art, im englischen bzw. im Landschaftsstil.

Das Wetter tat ein Übriges, milde Temperaturen und tägliche Herbstsonne setzten alles ins rechte Licht und machten die langen Wege in Berlin angenehm. Selbst am Abreisetag konnten noch wunderschöne Grünflächen in Kreuzberg entdeckt werden und der neu entstandene Park beim Gleisdreieck in der Nähe des Bahnhofs Friedrichstraße.

Natürlich durfte auch ein Besuch in einem Berliner Brauhaus nicht fehlen. Im Georgs-Bräu verbrachte die Gruppe einen fröhlichen Abschlussabend im Nikolai-Viertel, am Ufer der Spree. Und nicht nur dort hatten sich die Reiseteilnehmer viel zu erzählen und mitzuteilen:

Ein Franzose interessierte sich als Finanzbeamter für das deutsche Steuersystem, ein anderer war mit einer Ostberlinerin verheiratet und hat die Wiedervereinigung hautnah mitbekommen. Viele Redensarten und Ausdrucksweisen werden erklärt und verglichen. Es macht Spaß zu hören, dass die Franzosen keinen Frosch im Hals haben, sondern eine Katze (avoir un chat dans la gorge), dass sie die Fliegen fliegen hören (entendre les mouches voler), während bei uns die Flöhe husten, dass sie im Winter unter Wolfskälte (froid de loup) leiden, dass die Nofretete bei den Franzosen als Néfertiti bekannt ist usw. Das ist lebendiger Sprachunterricht und aktive Städtepartnerschaft, die vielleicht im nächsten Jahr in Marseille oder Paris fortgesetzt wird.


Schottisches Dinner des AK Lichfield

Am 26. Oktober 2013 trafen sich Mitglieder des AK Lichfield und Interessierte zu einem schottischen Dinner in der Villa Kontor. Den Anfang machte um 19.00 Uhr ein Dudelsackspieler der Westerwald-Pipers, der sich eine halbe Stunde lang als wahrer Meister der "bagpipes" erwies. Begleitet wurde dies von einem Aperitif.

Danach ging es in den Gewölbekeller. Dort war ein hervorragendes schottisches 3-Gang Menü vorbereitet. Als Vorspeise wurde eine "Cock a leekie soup" serviert. Der Hauptgang war ein Buffet mit saftigem Lammgulasch, gebratenem Lachsfilet und Haggis (was bei einem schottischen Dinner nicht fehlen darf!). Zum Dessert gab es ein "Tipsy Laird". Während des Dinners wurde durch Herrn Robin Pitz eine Whisky- und Schokoladenprobe zu dem Thema "Whiskyreise durch Schottland" moderiert und begleitend eine Dia-Show von Schottland gezeigt. Herr Pitz hat uns während der Verkostung sein enormes Wissen über Whisky näher gebracht und viele interessante Geschichten erzählt.

Der Abend gestaltete sich sehr kurzweilig und unterhaltsam. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass der Abend zu schnell vorüber war und wiederholt werden könnte.






Englische Wochen bei Karstadt

Anlässlich der englischen Wochen im Kaufhaus Karstadt im September, an denen der AK Lichfield die englische Partnerstadt Lichfield präsentiert hatte, wurden im November die Gewinner des Gewinnspiels ermittelt.

Der 1. Gewinn ging nach Limburg - eine Reise in die Partnerstadt im kommenden Oktober, zur Verfügung gestellt vom Partnerschaftsverein Limburg. Der zweite glückliche Gewinner, ein kleiner Junge aus Nassau, freute sich über einen Lichfield Angel Rosenstock. Der dritte Gewinn ging nach Hadamar, ein Bildband über Lichfield und eine CD der Lichfielder Chorister. Die Gewinne wurden durch die Vorsitzende des AK Lichfield, Frau Heide Bein und eine Mitarbeiterin von Karstadt überreicht.

Das Interesse an der englischen Partnerstadt Lichfield war sehr groß und die Präsentation eine gelungene Sache.






Freundschaftstreffen in Lichfield

Freitag, den 6. bis Dienstag, den 10. September 2013
Seit Monaten hat der Arbeitskreis Lichfield im Limburger Partnerschaftsverein sich auf den Besuch seiner englischen Partnerstadt vorbereitet. Die Vorfreude auf das Wiedersehen mit alten und neuen Freunden ist groß. Zwei Tage vor Mariä Geburt, dem Tag, von dem die Bauernregel sagt, dass die Schwalben „furt“ fliegen, verlässt ein vollbesetzter Bus der Schwalb-Reisen den Limburger Busbahnhof. Jetzt, um 5.11 Uhr, ist es im Bus auffällig still, auch die jugendlichen Mitglieder des Schwimmclubs sind noch müde und schlafen. Einige Reisende blättern in der ausführlichen, sehr informativen Broschüre zur Reise.

Die Reihe der Abenteuer beginnt um 6.35 Uhr gleich hinter Köln, als der ablösende Fahrer im Stau steht und den Bus nicht rechtzeitig erreicht. Nach einer Besinnungspause , geht es weiter zur nun verkürzten Frühstückspause in Aachen-Land. Es reicht gerade für eine Tasse Kaffee und einen Croissant. Den auf der Raststätte zugestiegenen neuen Fahrer ereilt in Belgien die zweite, nicht geplante Unterbrechung der Fahrt, als die Polizei ausgerechnet den Limburger Bus aussucht, um ihn intensiv auf seine Fahrtüchtigkeit zu überprüfen. Nachdem der Bus gewogen und glücklicherweise nicht zu schwer befunden wurde, geht es weiter Richtung Calais. Kurz vor dem Ziel hält ein Stau den Bus noch einmal auf. Vor einer Baracke im Hafen von Calais, es handelt sich hier um britisches Hoheitsgebiet, müssen alle Reisenden den Bus verlassen und very British Schlange stehend, einzeln die Ausweise vorlegen. Die „unbegleiteten“ Jugendlichen werden von den kontrollierenden Beamten - in English - nach Ziel und Zweck ihrer Fahrt ausgefragt. Glücklicherweise findet der dann wirklich verspätete Bus im Bauch der ebenfalls verspäteten Fähre Pride of Burgundy noch einen Platz. Der Himmel hat sich inzwischen bezogen, und dem sonnigen Vormittag sowie den hochsommerlichen 30° vom Vortag folgt ein regnerischer, kühler Empfang bei den weißen Klippen von Dover. Wegen des Regens und des stundenlangen Freitagsstaus um London herum wird auf den geplanten Zwischenstopp in Windsor verzichtet. Trotzdem müssen die Gastgeber in Lichfield mehr als eine Stunde warten, bis der Bus schließlich nach 19.00 Uhr an der Bus Station ankommt und die Gastfamilien ihre Gäste mit nach Hause nehmen können.

Ein Höhepunkt des Programms vom Samstagmorgen ist der Sheriff‘s Ride, die traditionelle Umrundung der Gemarkung, die einmal im Jahr am ersten Wochenende im September stattfindet. Vor dem Rathaus erwarten Pferde und deren Reiter, die den diesjährigen Sheriff begleiten werden, den Beginn des 20 km langen Rittes. Moderne Vielfach-Pferdestärken (Autos) geben Geleitschutz. Den ganzen Tag über kann man die Reiter auf ihrem Weg entlang der Gemarkungsgrenzen antreffen. Darüber hinaus haben Gäste und Gastgeber noch viele andere Möglichkeiten für gemeinsame Unternehmungen: Eine Stadtführung wird angeboten; unterwegs kann man den Mitgliedern des 100 jährigen Museum Bowling Club - sie sind dressed up in the hats and frocks of 1913 - beim Jubiläumsspiel zuschauen. Natürlich reicht die Zeit auch für eine cup of tea bei Freunden oder für einen Gang durch Nachbars Garten. Am Nachmittag bietet das Programm eine Führung durch die Kathedrale und deren Schatzkammer. Der Führer möchte den „Geist“ des Gotteshauses lebendig werden lassen und begnügt sich nicht mit den üblichen Informationen zu Stil und Geschichte. Sein gutes Deutsch hat der pensionierte Physiker übrigens in Diez gelernt. Die Begegnung mit dem mehr als tausend Jahre alten Relief des Lichfield Angel im Domschatz erinnert die Limburger an die nach diesem genannten Rosen, welche an der „Pusteblume“ wachsen. Für die mitgereisten Jugendlichen des Schwimmclubs ist ein Wettbewerb vorbereitet, bei dem sie sich auszeichnen. Am Nachmittag lassen einzelne Schauer für den abendlichen Höhepunkt des Programms fürchten: Im Beacon Park sind wie jedes Jahr die Proms in the Park mit Picknick, Konzert und Feuerwerk vorbereitet.

Über den Sonntag dürfen Gastgeber und Gäste frei verfügen. Erst abends werden sich wieder alle in der Guildhall treffen. Am Vormittag umgibt sich die Sonne mit fotogenen Wolken. Das lockt Ins Freie. Abgesehen von der Stadt Lichfield selbst bietet auch das Umland für die Besucher sehenswerte Natur und Kultur. Zum Beispiel liegen in der Nähe von Lichfield, auf dem Trent & Mersey Canal, schmale bunte Hausboote vor Anker. Eine der Schleusen wird vom Ufer aus gemächlich aufgedreht, während der Kapitän sein Boot vorsichtig manövriert. Der Kanal und das nahegelegene Dorf Alrewas mit seinem uralten Namen, reetgedeckten Häusern und der mittelalterlichen Kirche lassen bei einem Spaziergang alle Eile vergessen. Außerdem gibt es nicht weit entfernt mehrere dem National Trust gehörende Stately Homes, die zur Besichtigung einladen: „Yours to explore, wander through, breath in“ (Für Sie zum Erforschen, Durchwandern, Durchatmen).

Der Freundschaftsabend im großen Saal der neugotisch umgebauten Guildhall aus mittelalterlichen Zeiten ist eine willkommene Pflicht. Er beginnt mit einem reichhaltig bestückten Fingerfood Buffet. Danach spielt die Gruppe „Skimmity“ zum traditionellen Barn Dance auf. Der charmant bestimmten Einladung der jungen Frau, die das Amt des Callers übernommen hat, kann kaum einer widerstehen, und so gelingen Jung und Alt nach den Ansagen und mit der Hilfe des Callers einfache und sogar schwierige Tänze. Es wird viel gelacht, der Beifall ist groß, auch das Bedauern, als um 22.30 Uhr Schluss gemacht wird, weil am folgenden Morgen die Limburger Gruppe bereits um 8.00 Uhr mit dem Bus zu einem Ganztagsausflug nach York aufbrechen wird. Der dichte Nebel wird am Montagmorgen misstrauisch beäugt, bringt aber nicht den gefürchteten Regen, sondern für den größten Teil des Tages viel Sonne. In York angekommen, stimmt der Spaziergang vom Busparkplatz entlang dem Fluss Ouse und durch die Stadt zum Minster schon ein wenig auf das geschäftige Leben dort ein. Bereits 71 n.Chr. wurde York unter dem Namen Eboracum als römisches Legionenlager gegründet und bis in die Neuzeit war es nach London die zweite Stadt im Lande. An der Stelle des ehemaligen Römerlagers entstand ab dem Jahr 627 die Kathedralkirche, die im Laufe der Jahrhunderte mehrfach neu auf- und umgebaut wurde. Das heutige Minster zählt zu den großartigsten gotischen Bauwerken Europas und ist besonders wegen der Größe und Schönheit seiner mittelalterlichen Fenster berühmt. Auf einer Stelle, die unter dem Fußboden im südlichen Querhaus liegt, stand im Jahre 306 Konstantin der Große, als seine Truppen ihn zum Nachfolger seines Vaters als Kaiser im Westen wählten. Die Führung durch das Minster endet im Kapitelhaus, das mit einer Vielzahl mittelalterlicher Skulpturen ausgestattet ist, die mit großer Kunstfertigkeit allerlei Typen aus dem Alltagsleben karikieren und charakterisieren.

Während der folgenden Freizeit treffen sich einige Limburger beim Spaziergang entlang der mittelalterlichen Stadtmauer. Der beschauliche Rundgang auf erhöhtem Niveau um die Stadt bietet immer neue Blicke auf den herrlichen Bau des Minsters und in die Gärten der es umgebenden Häuser. Am heutigen Tag lassen der Sonnenschein und die klare Luft die Farben besonders intensiv strahlen. In den Straßen der Altstadt, deren Verlauf seit den Römertagen beibehaltenen blieb, ist es wesentlich voller und unübersichtlicher. Besonders in den Shambles, der ehemaligen „Fleischgasse“, schieben sich die Touristen aus aller Herren Länder. Essen und Trinken können sie an jeder Ecke. Mit etwas Glück findet man sogar ein ruhiges Café oder ein schönes Mitbringsel.

Nach der Rückkehr aus York wird in den Familien noch viel erzählt. So zum Beispiel Schrulliges aus dem Alltag mehr als 30 Jahre nach Einführung des metrischen Systems im Königreich: „In den Pubs wird Bier in Pints(0,6l) oder 1/2 Pints ausgeschenkt, Schnaps in Gills (1/4 Pint), ein Glas Wein in Millilitern. An den Straßen zeigen die Wegweiser Meilen(1.609Km) an, die Informationstafeln aber benutzen Kilometer. Wir kaufen Benzin in Litern, messen den Verbrauch aber in Gallons (8 Pints)/Mile. Die Kinder in der Grundschule rechnen mit Millimetern als Ausgangsmaß und so heißt es z.B. 900 mm anstelle von 90 cm etc. Wir Engländer sind schrullige (weird) Leute.“

Erstaunt, wie schnell die Zeit vergangen ist, und dankbar für die wunderbare Gastfreundschaft verabschieden sich die Limburger am Dienstagmorgen von ihren Gastgebern und steigen pünktlich um 8.00 Uhr in den Bus. Die Rückreise beginnt. Dieses Mal führt der Weg über Windsor, wo es bei Sonnenschein von 11.00 bis 12.00 Uhr freie Zeit gibt zum Schauen, Kaufen und/oder Speisen. Ein strenges polizeiliches Règlement ordnet den Touristenstrom, der sich fast ausschließlich am königlichen Schloss orientiert, während ein paar Straßen weiter Ruhe herrscht, nur ganz wenige besonders Neugierige verirren sich stadteinwärts. Vor dem Schloss gibt es den Wechsel der historisch gewandeten Wache zu bestaunen und in den Andenkenläden am Parkplatz Unmengen patriotischer Souvenirs zu erwerben. Schließlich werden am Bahnhof in Folkesstone die letzten englischen Münzen ausgegeben, obwohl kaum die Gefahr besteht, dass beim nächsten Besuch im Vereinigten Königreich der Euro eingeführt sein könnte.

Den Channel Tunnel verzeichnet die Autokarte als Zweisterneerlebnis: 1. Der Zug ist pünktlich, 2. die Luft reicht noch zum Atmen. Auf dem Kontinent angekommen, kämpft sich der Bus durch Regenschauer und den Feierabendverkehr. Und so fährt er nicht wie geplant um 21.00, sondern erst um 23.00 Uhr in den Limburger Busbahnhof ein, von wo sich alle schnellstmöglich nach Hause aufmachen, nicht ohne vorher dem Fahrer des Busses für seine sichere und umsichtige Fahrweise und der Reiseleitung für die Vorbereitung und Begleitung der Fahrt gedankt zu haben.
Beatrix Albrecht



















Der Dichter-Komiker MARCEL ACHARD(1899 - 1974)

Erzählt von Suzanne Bohn

"Wer die Menschen zum Lachen bringt, ist ein Wohltäter der Gesellschaft" Marcel Achard hat sein Leben damit zugebracht, die Leute zum Lachen zu bringen. Doch er sah stets zu, dass der Spaßfaktor in seinem eigenen Leben nicht zu kurz kam. Wenn er Freude spendete, so verkörperte er selber den Lebensgenuss à la française. Schauspieler, fleißiger Autor von mehr als 50 Komödien und über 80 Dialogen fürs Kino, er war auch Journalist und Theaterkritiker. Achard erfährt den Durchbruch mit 24 mit "Jean de la Lune". Zu seine größten Theatererfolgen zählen: "Voulez vous jouer avec Moâ", "Malborough s´en va-t-en guerre", "Domino" . "L´Idiote", "La p´tite Lilly"(ein Stück, das er eigens für Edith Piaf schrieb) und vor allem das späte Meisterwerk "Patate". Seine Stücke wurden gespielt von den größten Schauspielern des 20. Jahrhunderts: Jouvet, Raimu, Fernandel, Madeleine Renaud, Pierre Fresnay, Yvonne Printemps, Michel Simon, Melina Mercouri, Michèle Morgan, Annie Girardot, Jean Richard, Jean-Pierre Cassel, um nur sie zu nennen.

Gebürtig aus Lyon, der kleine, untersetzte und extrem kurzsichtige Mann, dieser hässliche, aber schlaue "Mister Potatoe", gehörte ab 1925 dem "Tout- Paris" an. Keine Vernissage, keine Premiere, kein Gala, keine Coktail-Party, kurzum kein mondänes Ereignis ohne ihn und seine Frau Juliette. Nicht genug: Keine Akademie, kein Verein, keine Jury, denen er nicht angehörte. So wurde er u. a. Präsident des Festivals von Cannes und Venedig sowie des Großen Literaturpreises von Monte-Carlo. Er war Mitglied der "Académie Rabelais", des "Club des Euphoriques", der "Académie de l´humour", der "Société des Auteurs et Compositeurs", er gehörte der Jury an des "Grand Prix d´Art Dramatique" et des "Grand Prix de la Chanson Française". Die absolute Krönung seiner beruflichen Karriere erfährt er mit der Ernennung im Alter von 60 Jahren in die Académie Française. Seine Beliebtheit lässt sich an der Zahl seiner treuen und loyalen Freunde messen: Es waren Hunderte! Von Marcel Pagnol bis Pierre Lazareff, Arthur Rubinstein, Pierre Cardin, Georges Simenon über viele Nicht-Prominente. "Wie könnte man nur der Freund dieses immer freundlichen Mannes nicht sein wollen?, schreibt 1957 ein Journalist über den Mann, den Sacha Guitry "Marcel Acharme" nannte. Das Theater von Achard, dem so genannten "Dichter-Komiker", ist ein Theater der Unterhaltung, das zum einzigen Ziel hat, die Leute zum Lachen zu bringen, sie zu zerstreuen. Es ist ein bourgeoises Theater in der besten Tradition der großen Meister wie Georges Feydeau und Sacha Guitry, die Meister der Ironie waren und zur Blüte dessen gehörten, was das französische Esprit zu bieten hat, die Achard übrigens als seine spirituellen Vorbilder. Sein ästhetischer Anspruch lag in der Eleganz der Sujets und der Sprache. Vulgarität hatte keinen Platz in seinem Werk. Er war überzeugt: "Wer die Menschen zum Lachen bringt, ist ein Wohltäter der Gesellschaft". "Mein Métier ist die Menschen zu unterhalten. Ich sehe nicht ein, dass man auch noch von mir Genie verlangt"

Ergänzende Informationen finden Sie hier.

Verbindlich angemeldet ist, wer ab dem 01. April die Einzahlung des Eintrittspreises in Höhe von 5 € pro Person auf das Konto des Vereins für Städtepartnerschaften Limburg e.V. , Kto.-Nr. 646202, BLZ: 511 900 00 bei der Vereinigten Volksbank eG Limburg, leistet. Eine schriftliche Bestätigung erfolgt nicht mehr.

Termin der Veranstaltung ist der 19.04.2013 um 19.00 Uhr im Cafe Denkmal bei der Freien Evangelischen Gemeinde in Limburg-Blumenrod, Zeppelinstrasse.

Für nähere Informationen stehe ich Ihnen per Mail unter: d.huber-limburg@web.de oder mobil: 0171/4418326, zur Verfügung.


Bericht über die Mitgliederversammlung vom 14.03.2013

Nach der Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit konnte der 1. Vorsitzende an hand der Anwesenheitsliste 56 Besucher der Mitgliederversammlung feststellen und dankte für das rege Interesse.

Nach Genehmigung der Tagesordnung und des Protokolls der Mitgliederversammlung vom 21.03.2012 wurden die Jahresberichte vorgetragen.

Der Mitgliederstand zum 31.12.2012 ist erfreulich und hat die Marke von 160 erreicht. Im vergangenen Jahr konnten 13 neue Mitglieder gewonnen werden, davon 5 Einzelmitgliedschaften und 8 Familienmitgliedschaften.

In 2012 haben acht Vorstandssitzungen stattgefunden, vor allem im Hinblick und zur Vorbereitung der großen Bürgerbegegnung in Limburg vom 28.09.-01.10.2012.

Im Einzelnen wurden folgende Veranstaltungen durchgeführt:

26.-28.05.2012 Freundschaftstreffen mit Gästen aus Oudenburg in Limburg

16.06.2012 Engl. Gartenfest

28.09.-01.10.2012 große Bürgerbegegnung in Limburg mit Gästen aus Ste.Foy-les Lyon, Lichfield, Oudenburg und Kraljevo/Serbien. Gesamtzahl der Gäste 220.

17.11.2012 Beaujolais-Abend im Kolpinghaus

23.11.-23.12.2012 Teilnahme am Christkindelmarkt in Limburg, der in diesem Jahr von 88 Mitgliedern unterstützt wurde, die sich bereit erklärten aktiv mit zu tun.

Vereins- und Schulaktivitäten fanden statt und wurden vom Partnerschaftsverein finanziell unterstützt.

09.-15.04.2012 Kreismusikschule Limburg zum Besuch in Ste.Foy mit Arbeitsphase und Konzert.

04.-07.05.2012 Theatergruppe der Adolf-Reichwein-Schule, Teilnahme an den "Lichfield Mysteries"

14.-16.09.2012 Hedgehogs-Besuch beim Partnerverein MTC Oudenburg

03.07.10.2012 Besuch des Chores Fidelia Ste.Foy bei der Limburger Orchestervereinigung.

Es folgten die Detailberichte der drei Arbeitskreise.

Dem Kassenbericht des Kassierers folgte der Bericht der Kassenprüfer und der Antrag auf Entlastung des Vorstandes, dem einstimmig bei Enthaltung der Betroffenen entsprochen wurde.

Vor den Neuwahlen wurde die langjährige 2. Vorsitzende Marie-Luise Kirchberg vom 1. Vorsitzenden mit einem Blumengruß und großem Bedauern verabschiedet. Marie-Luise Kirchberg hat 14 Jahre das Amt des 2. Vorsitzenden ausgeübt und hinterlässt eine große Lücke weil nur schwer eine zweite Person sprachlich (französisch und englisch) als auch menschlich diese ausfüllen kann. Wir werden das Angebot der weiteren aktiven Mitarbeit im Verein gerne annehmen.

Verabschiedung Marie-Luise Kirchberg


Die Wahl des 1. Vorsitzenden wurde auf Antrag schriftlich durchgeführt und bestätigte mit großer Mehrheit den bisherigen Vorsitzenden Werner Bendel.

Zum 2. Vorsitzenden kandidierte Herr Klaus Dieter Lürßen und wurde per Aklamation mit großer Mehrheit gewählt. Ebenso Herr Wolfgang Nettesheim als Beisitzer.

Der Kassierer Herr Weisenfeld wurde im Amt bestätigt. Für den ausscheidenden Kassenprüfer Dieter Nink wurde Anton Friedrich für die nächsten beiden Jahre gewählt.

v.li: Klaus-Dieter Lürßen, Georg Weisenfeld, Doris Huber, Werner Bendel, Bürgermeister Martin Richard, Heide Bein, Wolfgang Nettesheim, es fehlen Ute Wellstein und Stadtverordnetenvorsteher Rolf Dettmann
v.li: Klaus-Dieter Lürßen, Georg Weisenfeld, Doris Huber, Werner Bendel, Bürgermeister Martin Richard, Heide Bein, Wolfgang Nettesheim, es fehlen Ute Wellstein und Stadtverordnetenvorsteher Rolf Dettmann.


Der 1. Vorsitzende dankte den anwesenden Mitgliedern nochmals für ihre Bereitschaft im Verein aktiv mit zu arbeiten, sei es für die Bereitstellung von Quartieren für unsere Gäste oder auch die Mitarbeit bei Veranstaltungen und dem Christkindelmarkt, der ansonsten nicht so erfolgreich durchgeführt werden könnte.

Mit einem Ausblick auf die im Jahr 2013 anstehenden Aktivitäten endete die Mitgliederversammlung um 20.40 Uhr.


UNSER JAHRESPROGRAMM 2013

Laden Sie sich hier unser Jahresprogramm 2013 herunter.

14.03.2013: 19.00 Uhr:
Jahreshauptversammlung mit Wahlen des Vorsitzenden, des Stellvertreters und des Beisitzers

19.04.2013: 19.00 Uhr:
Literaturabend über Marcel Achard, den Dichter-Komiker und Mitglied der Académie Française, geboren in Ste.-Foy, vorgestellt von Suzanne Bohn, im Café Denkmal bei der Freien Evangelischen Gemeinde Blumenrod. Mehr Infos hier.

29.04. - 05.05.2013:
Arbeitsphase des Partnerschaftsorchesters bei der Kreismusikschule in Limburg mit jeweils 25 Teilnehmern aus Ste.Foy und Kraljevo

04.05.2013:
Abschlusskonzert um 14.30 Uhr in der Unterkirche der Pallottiner (Pater Richard-Henkes-Saal)

18. - 20.05.2013:
Fahrt des Tennisclub Rot-Weiss nach Ste.-Foy

25.05.2013:
Ausflug zum Schloss Wolfsgarten zur Rhododendronblüte (Arbeitskreis Lichfield)

07. - 10.06.2013:
Wandertage mit Gästen aus den Partnerstädten in Zell an der Mosel. Wir werden am Freitag nach Ankunft einen kurzen Spaziergang -ca. 1 Stunde- zum Aussichtsturm am Prinzenkopf machen. Für Samstag und Sonntag sind je eine kurze -ca.8-10 km- und eine längere Wanderung -ca.15-18 km- geplant. Tagesgäste sind willkommen/Anmeldung bei Herrn Bendel

23.06.2013:
Englisches Picknick im Park der Villa Scheid (ab 11 Uhr) Kartenvorverkauf ab 9. März bei Weinrose, Vohl & Meyer und Schaefer Bücher

6. - 10.09.2013:
Fahrt zum Freundschaftsbesuch nach Lichfield

21. - 25.10.2013:
Reise mit Teilnehmern des Französischkurses sowie der MJC Ste.-Foy nach Berlin mit Programm zu Stadt und Kultur. Es sind noch Plätze frei - Interessenten können sich bei Frau Kirchberg melden!

31.10. - 03.11.2013:
Erste Fahrt einer Jugend-Hockeymannschaft nach Ste.-Foy zum Turnier

23.11.2013 - 19.00 Uhr:
Französischer Chanson-Abend im Kolpinghaus Limburg mit dem "Duo Balance" und Dirko Juchem

Sommerfest für alle Mitglieder und Interessenten der Städtepartnerschaft*

Boulespiel-Termine auf der Tennisanlage des Club Rot-Weiss Limburg in der Eppenau*

Oktober:
Whiskey-Probe*

November:
Cínematinée im Cineplex Limburg*

Weihnachtsmarkt:
Verkauf von hausgemachtem Glühwein aus französischem Rotwein sowie Produkten aus den Partnerstädten (Pralinen, Marmeladen, etc.) an unserem Stand auf der Plötze während der Adventszeit


*Zu diesen vier Veranstaltungen werden genaue Termine und Einzelheiten im Internet noch bekannt gegeben.

Laden Sie sich hier unser Jahresprogramm 2013 herunter.


Liebe Mitglieder des Vereins für Städtepartnerschaften,

das große Fest mit unseren Freunden aus den Partnerstädten liegt nun schon drei Wochen zurück. Wir haben aus den Partnerstädten einige Dankesschreiben und viele positive Resonanz erhalten. Vielen Dank, dass Sie als Gastgeber auch so wesentlich zum Gelingen des Festes beigetragen haben!

Wie Sie vielleicht wissen, wurden am Samstag den ganzen Tag über Filmaufnahmen gemacht, die Sie ab sofort bei mir bestellen können.

Die 1. CD beinhaltet den Festakt in der Stadthalle mit Einweihung des Pflasters auf dem Europaplatz, sie kostet 6,00 €,
die 2. CD beinhaltet den Freundschaftsabend und kostet 6,00 €,
bei Bestellung beider CDs beträgt der Preis 10,00 €.

Nun steht die nächste Veranstaltung unseres Vereins, organisiert vom Arbeitskreis Ste Foy, unmittelbar bevor: der Beaujolais-Primeur-Abend am 17. November 2012.
In der Anlage erhalten Sie die Einladung, die Sie bitte auch an Freunde und Bekannte weiterschicken können. Der Vorverkauf beginnt am 2. November 2012.

Beachten Sie auch bitte noch, dass in der Zeit vom 15. - 17. November 2012 ein Französischer Markt auf dem Europaplatz abgehalten wird.

www.lessaveursdefrance.com

Danach dauert es nicht mehr lange, bis der Weihnachtsmarkt beginnt und wir unser Häuschen auf der Plötze mit 'Personal' versorgen müssen.

Ich melde mich rechtzeitig.

Viele Grüße

Werner Bendel
1. Vorsitzender des Partnerschaftsvereins Limburg e.V.
Vereinsregister Limburg 7 VR 915
65549 Limburg
Tel. 06431/43113
e-mail: wi-bendel@web.de


Archiv 2012

Beaujolais-Primeur-Abend am 17. November 2012

Der diesjährige Beaujolais-Primeur-Abend findet am 17. November 2012 im Kolpinghaus Limburg statt. Alles Weitere erfahren Sie hier in unserem Infoblatt.


Momentaufnahmen vom 20-jährigen Ringpartnerschaftstreffen im September 2012

Zur Vergrößerung der Bilder bitte auf das jeweilige Bild klicken!

Town Crier mit Ehefrau vor der Pusteblume Die 3 Buergermeister mit Stadtverordnetenvorsteher Rolf Dettmann und Town Crier Floetengruppe aus Ste.Foy beim Festakt Musiker aus Kraljevo beim Festakt Unterzeichnung der Urkunde durch die drei_Buergermeister
Abschluß des Festaktes mit Singen der Europahymne Einweihung des Europaplatzes mit den vier Stadtwappen Stadtwappen von Ste.Foy Stadtwappen von Limburg Stadtwappen von Lichfield
Stadtwappen von Oudenburg Diskussionsveranstaltung mit Vereinen Diskussionsveranstaltung im Mehrgenerationenhaus Französische Musikband bei der Diskussionsveranstaltung im Mehrgenerationenhaus Moderation waehrend des Showtanzes beim Freundschaftsabend
Showtanz beim Freundschaftsabend Showtanzgruppe Josat Doerr Freundschaftsabend im Grossen Saal der Stadthalle Oekumenischer Gottesdienst im Dom

2012: Europäisches Jahr des aktiven Alterns und der generationenübergreifenden Solidarität
Große Bürgerbegegnung Ste Foy-lès-Lyon /F
Limburg a. d. Lahn /D
Lichfield /GB
Oudenburg/B
vom 28. September - 1. Oktober 2012 in Limburg a. d. Lahn

Hier können Sie sich das endgültige Festprogramm herunterladen. Wir würden uns freuen, Sie bei den Veranstaltungen begrüßen zu können!


60 JAHRE LIMBURGER ORCHESTERVEREINIGUNG
10 JAHRE FREUNDSCHAFT mit CHOEUR FIDÉLIA
Konzert


Bienvenue à Ste-Foy lès Lyon:
Eine Schülerin sammelt erste berufspraktische Erfahrungen in der Limburger Partnerstadt

Die Praktikantin Sophie Reuter umgeben von Monsieur Jean Niepce (Leiter des MJC, links im Bild), Madame Michèle Palumbo (Betreuerin) sowie Jochen Bärenfänger, Abteilungsleiter "Assistentenberufe" an der Peter-Paul-Cahensly-Schule Einen echten Einblick in die Lebens- und Arbeitswelt der Franzosen erhielt Sophie Reuter (18), angehende kaufmännische Assistentin der Fachrichtung Fremdsprachensekretariat, im Rahmen eines 6-wöchigen beruflichen Praktikums. Ein solches obligatorisches Praktikum sollte ihre theoretischen Kenntnisse, die sie nach dem ersten Ausbildungsjahr an der "Zweijährigen Höheren Berufsfachschule" der Peter-Paul-Cahensly-Schule Limburg erworben hat, ergänzen und vertiefen.

Ein derart langer Aufenthalt in einer fremden Umgebung - und zwar nicht als passive Touristin, sondern aktiv beschäftigt im Team der Mitarbeiter - ist eine wirkliche Herausforderung, zumal die Kommunikation naturgemäß nicht in der Muttersprache, sondern "rund um die Uhr" auf Französisch erfolgt. Entsprechend stressig waren Sophies erste Arbeitstage im MJC (Jugend- und Kulturzentrum) sowie im "Maison Communale des Bruyères" (eine Art Sozialamt) von Ste-Foy lès Lyon, aber die Anstrengung hat sich gelohnt. "Ich hoffte, dass meine Kollegen mich fair behandeln, indem sie langsam und verständnisvoll mit mir reden, mir meine Aufgaben gut erklären und dass sie mir etwas beim Sprechen helfen, wenn ich einmal Probleme habe. Ich muss sagen, meine Erwartungen wurden alle erfüllt."

Gerade die Arbeit im Jugend- und Kulturzentrum der Partnerstadt war interessant und vielseitig. Die Schülerin hatte ihren eigenen Arbeitsplatz, an dem sie die Post bearbeitete, am PC Plakate und Flyer für Veranstaltungen gestaltete, Tabellen erstellte oder Briefe und Dokumente redigierte. Auch der direkte Kontakt zu den Benutzern des MJC kam nicht zu kurz: eine Woche lang arbeitete Sophie mit Kindern und Jugendlichen (im MJC werden in den Sommerferien Freizeitkurse mit Animateuren angeboten), ebenso lernte sie das breit gefächerte Angebot dieser kommunalen Einrichtung kennen, die über einen großen Theatersaal, Sporträume, ein Mediencenter mit Tonstudio und vieles mehr verfügt.

Besonders angetan war die Schülerin vom offenen und freundlichen Umgang der Arbeitskollegen untereinander. Man begrüßt sich mit "bises" (Wangenküsschen), findet stets Gelegenheit für ein Lächeln oder einen netten Plausch und hat eine lange Mittagspause, die man in diversen Restaurants oder Bistrots der Innenstadt verbringen kann. Etwas gewöhnungsbedürftig ist allerdings die Flirtsucht der französischen Männer sowie das späte und meist opulente Abendessen im Kreise der Gastfamilie mit mancher kulinarischen Überraschung wie "boudin blanc" (Wurst aus Geflügelfleisch, Milch und Brotkrumen) ("nun ja") oder "macarons" (Makronen in Popfarben) ("lecker").

"Ich habe in Sainte-Foy lès Lyon gelernt, viel selbständiger zu sein. Erst durch meinen sechswöchigen Aufenthalt habe ich bemerkt, wie gut es ist, sich mit jemandem auf Französisch zu unterhalten und diese, für mich anfänglich schwere Sprache, zu beherrschen. Mein Aufenthalt hat mich für meinen zukünftigen Beruf motiviert und ich könnte mir vorstellen, einmal in Frankreich zu leben. Vielleicht nicht mein ganzes Leben lang, aber für ein paar Jahre. Die Menschen dort sind sehr nett und hilfsbereit."

Dieses Praktikum für Jugendliche in der beruflichen Erstausbildung wurde finanziell gefördert durch das DFJW (Deutsch-Französisches Jugendwerk), die Vermittlung der Praktikumsstellen besorgte freundlicherweise Gérard Charrié, Stadtrat für kulturelle Angelegenheiten der Limburger Schwesterstadt und vielen Limburger Bürgern bestens bekannt als engagierter Unterstützer der Städtepartnerschaft.

Bildtext: Die Praktikantin Sophie Reuter umgeben von Monsieur Jean Niepce (Leiter des MJC, links im Bild), Madame Michèle Palumbo (Betreuerin) sowie Jochen Bärenfänger, Abteilungsleiter "Assistentenberufe" an der Peter-Paul-Cahensly-Schule


Englisches Gartenfest vom AK Lichfield - Impressionen

25 Jahre freundschaftliche Verbindung Limburg - Lichfield

Englisches Gartenfest am 16. Juni 2012:

Zur Vergrößerung der Bilder bitte auf das jeweilige Bild klicken!


Englisches Gartenfest des AK Lichfield
25 Jahre freundschaftliche Verbindung Limburg-Lichfield:


1. Dreikönigsfest des Arbeitskreises Ste Foy-lès-Lyon am 13. Januar 2012

Von Julia Vasilieva
"J'aime la galette savez-vous comment? Quand elle est bien faite avec du beurre dedans... tralalala… " Dass die Mitglieder des Arbeitskreises der französischen Partnerstadt dieses französische Lied, das traditionell jedes Jahr am 6. Januar gesungen wird, nicht nur perfekt beherrschen, sondern auch alle eine Schwäche für die Galette haben, haben sie alle am "Fête des rois" unter Beweis stellen können. Denn zum ersten Mal hat der Arbeitskreis Ste. Foy-lès-Lyon zum "Fête des rois" oder auch l'Épiphanie genannt in Leon`s Crêperie am Dom in Limburg eingeladen - 20 Mitglieder sind gekommen.

Wir haben das Fest von Frankreich nach Deutschland geholt und dann durfte natürlich neben einem guten Tropfen französischen Weins -oder das typische Getränk dazu, ein Cidre- und der ein oder anderen französischen Spezialität auch nicht die "Galette des Rois" fehlen, das die Inhaberin, Frau Sigrid Hillebrand, freundlicherweise jedem von uns gebacken hat. Wie der Name schon vermuten lässt, wird an diesem Tag einer mit einer Krone gekrönt und ist dann für diesen Abend König. Diese Ehre erhält die Person, die in ihrem Kuchenstück eine "Fève" findet, eine kleine Königsfigur aus Porzellan, die mit eingebacken wird. Nach der Traditon kriecht das jüngste Kind unter den Tisch und entscheidet, für wen welches Kuchenstück bestimmt ist, in der Hoffnung, dass in dem eigenen die kleine Porzellanfigur versteckt ist. Doch diese Aufgabe wurde von der Crêperie übernommen, die jedem von uns eine Galette des rois bestehend aus Blätterteig, Mandeln, Bittermandelöl, Zucker, Eiern und nicht zu vergessen aus Butter, denn sie ist ja nur "bien faite avec du beurre dedans", servierte. Die Spannung stieg immer mehr als sich, auch nach den ersten vergangenen Minuten der vorzüglichen Galette, der König nicht bekannte oder vielleicht nicht bekennen wollte, denn nach alter Tradition soll nämlich dieser allen eine Runde ausgeben. Doch schließlich, siehe da, war der König gefunden, oh pardon es war eine reine- kein König, sondern eine Königin-, Irmgard Bendel, die die große Ehre hatte ihren selbst auserwählten König, Ulrich Meckel, oder sagen wir lieber Prinzen, zu küren. Jetzt bleibt nur noch zu sagen: Le roi boit, la reine aussi!

Für die feierliche Krönung war Doris Huber verantwortlich, die uns auch einen Einblick in den historischen Hintergrund des Dreikönigsfests gegeben hat. Und mit freundlicher Unterstützung von Maria Luise Kirchberg, die passende CD`s mitgebracht hatte, war ein schönes Ambiente für einen rundum gelungen Abend geschaffen. Für die sehr gute Organisation an beide einen großen Dank sowie für den Empfang und die freundliche Bedienung! Wir freuen uns schon alle darauf das Fest auch nächstes Jahr zu wiederholen und einen neuen roi oder reine zu küren.


21. März 2012 - 19.00 Uhr
Mitgliederversammlung


Ostern 2012
Arbeitsphase der Kreismusikschule mit Schülern aus den Partnerstädten und aus Kraljevo/Serbien in Ste.-Foy


04.-07.Mai 2012
Fahrt der Theatergruppe der Adolf-Reichwein Schule nach Lichfield zur Teilnahme an den "Mysteries".
Zur Aufführung kommt das Stück: "Abraham + Isac"


25. Mai - 28. Mai 2012
Freundschaftstreffen in Dietkirchen mit Oudenburg
(40-jährige Partnerschaft)


16. Juni 2012, 14 - 18 Uhr
"Englisches Gartenfest"
des Arbeitskreis Lichfield
Ort: Villa Scheid


13. - 18. Juli 2012
Cathedral Girls School Choir
aus Lichfield
Mehr Infos werden noch bekanntgegeben


28. September bis 01. Oktober 2012
Großes Freundschaftstreffen
(20 Jahre Ringpartnerschaft zwischen Limburg, Ste.-Foy und Lichfield)
in Limburg


15. - 17. November 2012
Französischer Markt
Europaplatz
Französische Spezialitäten zum Verkauf und zur Verköstigung
(nähere Infos folgen)


17. November 2012 - 19.00
Französischer Abend
Chansons und Beaujolais-Primeur
Kolpinghaus Limburg
mit der Gruppe "PassePartout"


Jahresbericht 2012 des AK Sainte Foy

Zu Beginn des Jahres 2012 haben sich 20 Mitglieder in der Crêperie am Dom getroffen, um gemeinsam - wie in Frankreich zum Dreikönigsfest üblich - die Galette zu feiern bzw. eigentlich "zu essen". Hierfür hatte die Inhaberin der Crêperie für alle Gäste kleine Kuchen gebacken, wobei in zweien davon eine kleine Porzellanfigur versteckt war. Diese wurde von Irmgard Bendel und Ulrich Meckel gefunden, sodass diese sich für den Rest des Abends als Königin bzw. König feiern lassen konnten. Ein passendes Lied und das französische Vokabular wurden nebenbei ebenfalls noch gelernt und haben den gemütlichen Abend mit viel Spaß bereichert.

Wesentlicher Schwerpunkt der weiteren Treffen und Arbeitskreissitzungen im Jahr 2012 waren die intensiven Vorbereitungen zum großen Freundschaftstreffen Ende September.
So haben Mitglieder unseres Arbeitskreises die große logistische Herausforderung für die Unterbringung der Gäste in Gastfamilien sehr gut bewältigt. An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Frau Oppermann, Herrn Borel-Jacquet und Frau Lürßen bedanken.
Es galt weiterhin das große Rahmenprogramm bis ins kleinste Detail zu planen und zu organisieren-das vielgelobte Treffen haben Sie sicher noch gut in Erinnerung…
Zu erwähnen ist die Sammlung, Auswahl und in einem speziellen Programm bearbeitete Liedersammlung mit Vorwort von Herrn Meckel für das neue Liederheft, aus dem am Freundschaftsabend mit Begeisterung gesungen wurde und das die Gäste sowie interessierte Gastgeber mitnehmen konnten.

Beim Freundschaftstreffen haben uns sowie den Gesamtverein viele Mitglieder, Freunde und Interessierte der Städtepartnerschaft tatkräftig unterstützt - dafür ein herzliches Dankeschön! Die Nennung vieler engagierter Personen würde an dieser Stelle den Rahmen sprengen-stellvertretend seien jedoch Herr Nettesheim und das Autohaus Hohlwein genannt, die z.B. für einen reibungslosen Transferdienst der Gäste gesorgt haben.

Dreiunddreißig Schülerinnen und Schüler der Kreismusikschule Limburg waren in der Zeit vom 09. bis 15. April zu einer Orchesterarbeitsphase des Partnerschaftsorchesters zu Gast in Ste.Foy-lès-Lyon in Frankreich. Der Austausch findet jährlich statt, immer im Wechsel entweder dort oder in Limburg. In diesem Jahr haben außerdem noch junge Musiker aus Kraljevo in Serbien teilgenommen, sodass man ein großes Sinfonieorchester mit 83 Mitwirkenden zusammenstellen konnte. Das Orchester steht unter der gemeinsamen Leitung von Thierry Redon und Peter Schreiber, den Leitern der beiden Musikschulen...

Die neun- bis sechzehnjährigen Schülerinnen und Schüler waren in Familien untergebracht . Anfängliche Bedenken wegen eventueller Sprachschwierigkeiten konnten schnell entkräftet werden. Die Aufnahme in den Familien war überaus herzlich und freundschaftlich. Neben dem musikalischen Programm - man probte täglich vier bis fünf Stunden - gab es natürlich ein aktives Beiprogramm u.a.einEmpfang durch den Vorsitzenden des Partnerschaftskommitees, ein Besuch im Freizeitpark Walibi, Bowling und Shopping im Centre Part Dieu, ein Freundschaftsabend mit den Gastfamilien und ein Abend im Disco-Fieber.

Den Abschluss der Fahrt bildete ein großes Partnerschaftskonzert im Salle Ellipse. Hier wurde vorgestellt, was in Sinfonieorchester, Streichorchester und Blasorchester und Holzbläserensemble die Woche über geprobt worden war. Dies reichte von Mozart und Beethoven bis hin zu Filmmusik.

Während des Konzertes betonten die Orchesterleiter die guten freundschaftlichen Beziehungen und gaben auch schon die Ideen für nächste Projekte bekannt: In 2013 wird man sich wieder in Limburg treffen, um dann ein noch größeres Treffen zum 40jährigen Bestehen der Kreismusikschule Limburg in 2014 vorzubereiten. Hierfür werden noch Gastfamilien für die Schüler gesucht.

Der Gedanke eines zusammenwachsenden Europas
steht dabei im Vordergrund, (soweit der Bericht der Kreismusikschule).

Sonstiges:
Quasi zum Ausgleich während der Vorbereitungen zum Freundschaftstreffen haben wir uns zwei Mal auf dem Gelände des Tennisclubs Rot-Weiß Limburg zum Boule-Spiel getroffen und wurden dabei von den Mitgliedern sehr gut bewirtet. Das möchten wir auch 2013 wieder fortführen.

Im September hat die stellvertretende Vorsitzende des Arbeitskreis Ste.-Foy, Frau Julia Vasilieva, ein 4-wöchiges Praktikum an einer Grundschule sowie in der École maternelle in Ste.-Foy absolviert. Sie war in dieser Zeit in Gastfamilien untergebracht und hat, so Ihre Feststellung - große Unterschiede im Schulsystem festgestellt sowie für sie wichtige Erfahrungen gesammelt. Darüber hat sie ausführlicher im Arbeitskreis berichtet.

Am 5.Oktober gab die Orchestervereinigung zusammen mit dem Chor "Fidelia" aus Ste.-Foy in der evangelischen Kirche am Bahnhof ein Konzert anlässlich der 10-jährigen Freundschaft. Natürlich kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz bei entsprechendem Rahmenprogramm, bei dem die Gäste und Gastgeber ihre Freundschaft vertiefen konnten.

Am 17. November fand der jährliche französische Abend= Beaujolais-Abend im Kolpinghaus statt. Die Künstler der Gruppe "PassePartout" haben mit ihrer Musik und der großen Auswahl an perfekt präsentierten Chansons wieder für einen stimmungsvollen Abend gesorgt. Die Gäste in dem ausverkauften Saal waren durchweg begeistert. Wie immer konnten wir uns auf die tatkräftige Mithilfe des Arbeitskreises Lichfield und weiterer Helfer/innen hinter der Theke verlassen.

Bei einem neuen Angebot im Rahmen von Cinefête konnten ca. 80 Besucher am 25. November im Cineplex-Kino von Frau Norwig begrüßt werden, um sich gemeinsam einen französischen Film mit deutschem Untertitel anzusehen.
Danach erfolgte ein anregender Austausch. Es waren auch viele Jugendliche unter den Teilnehmern. Wünschenswerte Verbesserung für 2013: eine stärkere Beteiligung unseres Vereins!

Neben den vom Arbeitskreis organisierten oder mitgetragenen Veranstaltungen gab es natürlich auch kleinere, dem privat-freundschaftlichen Bereich zuzuordnende Begegnungen wie z.B. den Besuch von 6 Mitgliedern des AK beim Lichterfest in Lyon vom 6. - 8. Dezember, bei dem Treffen mit unseren französischen Freunden stattfanden, die unsere Partnerschaft zwischen Ste.-Foy und Limburg weiter gefestigt haben sowie die Teilnahme des Ehepaar Bendel an der Wanderung auf dem Jakobsweg.

Während der Adventszeit konnte man wieder viele Mitglieder unseres Arbeitskreises im Verkaufsstand des Partnerschaftsvereins auf der Plötze treffen, die dort den guten Glühwein sowie die landestypischen Spezialitäten aus den Partnerstädten angeboten und verkauft haben. Dieser feste Bestandteil in unserem Jahresprogramm stärkt das "Wir-Gefühl" und macht wirklich Spaß.
Ein herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer.

Die Jahresplanungen für 2013 entnehmen Sie bitte der Anlage dieses Protokolls.
Nähere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen werden rechtzeitig auf der Homepage unter www.partnerschaftsverein-limburg.de bereitgestellt.
Dies war ein etwas ausführlicherer Rückblick auf 2012 - es war jedoch auch ein an Aktivitäten und nicht zuletzt aufgrund des gelungenen Partnerschaftstreffens herausragendes Jahr!

Doris Huber
Vorsitzende


Archiv 2011

Städtepartnerschaftsverein feiert Sommerfest

Ende August trafen sich die Mitglieder des Vereins für Städtepartnerschaften zum Grillfest.
Inzwischen ist das schon zu einer guten Tradition geworden und bietet einmal im Jahr die Gelegenheit, unabhängig von den Arbeitskreissitzungen, ins Gespräch zu kommen und ein paar gemütliche Stunden gemeinsam zu verbringen.

In diesem Jahr wurde das Fest von den Mitgliedern des Arbeitskreises Ste.-Foy vorbereitet und organisiert. Dankbar war man auch für die Gastfreundschaft der Freien Evangelischen Gemeinde, so dass dieses Fest wetterunabhängig in den Räumlichkeiten gefeiert werden konnte.

Der 1. Vorsitzende, Herr Werner Bendel, ließ es sich nicht nehmen, die Würstchen und Steaks für alle zu grillen - auch Zucchinis aus dem heimischen Garten wurden beigesteuert.

Es bestand die Möglichkeit, sich anhand von Bilder-CD`s über die vielfältigen Aktivitäten zu informieren. So gab es im Frühjahr Begegnungen mit Gruppen aus den Partnerstädten zu gemeinsamen Konzerten z.B. der Musikschule und der Orchestervereinigung. Die Wandergruppen trafen sich bei strahlendem Sonnenschein in den französischen Alpen und der Tennisclub Rot-Weiss Limburg empfing die Tennisspieler aus Ste.Foy. Erst letzte Woche konnten 40 Gäste aus Lichfield zu einem Freundschaftstreffen in Limburg begrüßt werden.

Eine besondere Freude war, dass neben einigen politischen Vertretern der Stadt, Doris English, ein "Urgestein" der Städtepartnerschaft mit Lichfield, die zu dieser Zeit in Limburg weilte, ebenfalls gut gelaunt an dem Abend teilnahm.

So freut man sich nun auf den anstehenden Beaujolais-Primeur-Abend, der am 25. November mit französischen Chansons, Käse, Baguette und natürlich Rotwein bereits zum 5. Mal im Saal des Kolpinghauses veranstaltet wird. Für alle Freunde des kulinarischen Genusses ist der Verein auch wieder auf dem Weihnachtsmarkt vertreten, um traditionelle französische, englische und belgische Spezialitäten anzubieten.

Nachfolgend einige Fotos zum Sommerfest.


1. Bouleabend des Arbeitskreises Ste Foy-lès-Lyon am 10. Juni.2011

Zum ersten Mal hat der Arbeitskreis Ste Foy-lès-Lyon zu einem Boule-Abend auf dem Gelände des Tennisclubs Rot-Weiss in der Eppenau/Limburg eingeladen. Trotz einiger regnerischen Tage im Juni brachte uns zum Glück der 10.06 viel Glück, da es ein sonniger Tag war – perfekt, um in die Fußstapfen der Franzosen zu treten und eine Partie ihres berühmtesten Volkssports zu spielen...zum ganzen Artikel mit Bildern hier!


5. Internationale Wandertage der Partnerstädte Limburg - Ste. Foy - Lichfield vom 23.-27.06.2011

Was vor 8 Jahren in Limburg mit zwei Halbtageswanderungen zum Mensfelder Kopf und ihm Lahntal bei Obernhof begann hat sich mittlerweile zu einem festen Bestandteil im Programm der Partnerstädte entwickelt.

In diesem Jahr hatte Ste.Foy nach Savoyen in die franz. Alpen eingeladen.
Aus Limburg fuhren acht Personen, verstärkt durch drei Mitglieder der Wanderfreunde Dietkirchen, am 23.06. nach Ste.Foy. Die Fahrt verlief, unterbrochen durch zwei ausgedehnte Pausen mit Hausmacherwurst und anderen Leckereien der Mitreisenden, problemlos und wir erreichten Ste.Foy wie geplant gegen 18.00 Uhr.

Nach herzlicher Begrüßung und Verteilung auf die privaten Quartiere trafen wir uns um 19.30 Uhr zum gemeinsamen Abendessen im Restaurant. Französisches Abendessen heißt drei Stunden dinieren und mit dem abschließenden Cafe endete der Abend gegen 23.00 Uhr. Am nächsten Morgen dann die gemeinsame Anfahrt zur Auberge Salvagny in der Nähe von "Sixt Fer à Cheval". Die Fahrt erfolgte über Chanbery, Annecy, La Roche, Cluses, Samoens nach Sixt Fer à Cheval. Eine kurze Einlauftour, 2 ½ Stunden bei weißblauem Himmel, machte uns mit der Umgebung vertraut und überbrückte die Zeit bis wir dann alle 35 Teilnehmer um 17.°° Uhr die Zimmer beziehen konnten. Die Gastgeber aus Ste.Foy, an ihrer Spitze Claire und Jean Jeunet waren mit 16 Personen, die Gruppe aus Lichfield mit 11 Personen und wir mit 8 Personen ohne Probleme bei bester Laune mit großen Erwartungen angereist. Diese Erwartungen wurden dank der sehr guten Organisation von Claire und der guten Wahl der Unterkunft voll erfüllt.

Am Samstag wurden zwei Halbtagestouren angeboten. Morgens kurze Anfahrt mit den Autos zu einem kleinen See, danach Anstieg 300 Höhenmeter in ein Joch mit direktem Blick zum Mont Blanc, Abstieg zu einem Aussichtpunkt mit herrlichem Blick in Giffre Tal Samoens und Sixt Fer à Cheval. Am Nachmittag dann eine Wanderung ins Naturschutzgebiet "Cirque de Fer à Cheval", ein hochalpiner Talkessel mit aufsteigenden Wänden. Auch hier mehrere große Wasserfälle, gespeist von den Schmelzwassern der mehr als 2500 m hohen Berge rundum.

Am Sonntag dann die große Tour, 6 Stunden - ca. 700 Höhenmeter, bis auf 1900 m oder die kleine Tour, 4 Stunden - ca. 400 Höhenmeter. Anfahrt mit dem PKW bis zum Parkplatz Le Lignon in 1150 m. Danach recht steiler Aufstieg im Wald bis zur "Cascade de la Saufar" oberhalb des Wasserfalls, etwa eine halbe Stunde mit geringer Steigung bis sich dann das Steilstück zur Cascade des Sales anschließt. Eine weitere flachere Strecke brachte uns zum 3. Wasserfall und wenig später war die "Refuge de Sales" erreicht. Hier war Mittagsrast, bei der das reichliche Lunchpaket verzeht wurde. Nach einem Cafe auf der Hütte begann der Rückmarsch. Gegen 17.°° Uhr waren alle ohne Blessuren aus beiden Gruppen zurück am Ausgangsort.

Nach herzhaftem Abendessen klang dann der Abend mit gemeinsamen Singen, begleitet von Doris Huber mit Gitarre bei Rotwein und Birnenschnaps (von Michel) aus.

Am Montagmorgen nach nochmaligem Dank an Claire und Jean sowie alle Teilnehmer für die gemeinsamen gelungenen Tage ein herzlicher Abschied und Heimfahrt direkt zum Genfer See und dann über Basel-Karlsruhe zurück nach Limburg.

Wir haben nicht vergessen die Gruppen für September 2012 zum großen Partnerschaftstreffen nach Limburg einzuladen und auch nicht, dass die nächsten gemeinsamen Wandertage von Limburg organisiert werden und dazu für 2013 eingeladen. Erste Überlegungen und Vorschläge sind bereits im Gange. Es wäre schön, wenn dann bisher noch nicht Beteiligte den Weg in diese Gruppe finden würden.

Die erlebten Tage waren für alle Teilnehmer ein tolles Erlebnis.

Werner Bendel

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"Eurorchester" hatte Arbeitsphase in Ste.Foy

In der Zeit vom 24. Juni bis zum 3. Juli hat eine Gruppe von 14 jungen Musikerinnen und Musikern der Kreismusikschule Limburg an einer Arbeitsphase des ‚Eurorchesters', eines großen Sinfonieorchesters, das im letzten Jahr von den Musikschulen aus Limburg, Ste.Foy und Kraljevo/Serbien gegründet wurde, teilgenommen. Das Ziel dieser Arbeit ist es, Schülerinnen und Schüler aus möglichst vielen befreundeten Musikschulen aus ganz Europa in einem Orchester zusammenzuführen und auf möglichst hohem musikalischem Niveau an einer gemeinsamen Sache zu arbeiten. Grundsätzlich ist es für alle Nationen offen.

Die Arbeitsphase wurde unter der Leitung von Thierry Redon und Peter Schreiber in Ste.Foy durchgeführt. Für viele der Musiker war der Austausch eine gute Gelegenheit, Freundschaften aufzufrischen. Die Unterbringung der Serben und Deutschen fand bei Gastfamilien statt, um die sich die Musikschule Ste.Foy gekümmert hatte. Tägliche Proben im neuen Konzertsaal der Stadt, dem ‚Ellipse', ließen rasch ein homogenes Orchester entstehen. Neben den Proben wurden auch außermusikalisch viele gemeinsame Aktivitäten unternommen, Bowling gespielt, eine Disco veranstaltet. Ein Ganztagsausflug in den ‚Walibi'-Park, einen Erlebnispark nahe der Alpen, bleibt wegen der vielen Attraktionen in guter Erinnerung.

Im Konzert am 03. Juli im ‚Ellipse' konnten sich zahlreiche Besucher an Originalliteratur für Sinfonieorchester erfreuen: Auf dem Programm standen eine ganze Reihe von Sätzen aus Moussorgskys ‚Bildern einer Ausstellung', dirigiert von Thierry Redon. Peter Schreiber hatte als größtes Werk ‚Finlandia' von Sibelius ausgesucht. Sascha Filipovic aus Kraljevo hatte eigens einen serbischen Tanz ‚Bojerka' für Sinfonieorchester arrangiert. Daneben gab es noch Unterhaltsames: Harry Potter und den Kaiserwalzer von Strauß. Beim Austausch der offiziellen Geschenke hoben sowohl Thierry Redon als auch Peter Schreiber die Bedeutung der Arbeit mit Jugendlichen an der Bildung eines Europas in vertrauensvollem und friedlichem Miteinander hervor. Der Bürgermeister für europäische Angelegenheiten in Ste Foy, Gerard Charrier, bedankte sich im Namen der Stadt für die nun schon fast zwanzig Jahren dauernde gute Zusammenarbeit zwischen den Musikschulen Ste.Foy und der Kreismusikschule Limburg.

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Sainte Foy veranstaltet im Mai 2011 eine Europa-Biennale und organisiert den Franz. Jakobsweg via Podiensis von Le-Puy-en-Velay bis zu den Pyrenäen

Der Vorsitzende des Comité de Jumelage von Sainte Foy, Gérard Charrié hatte zur 1. Etappe dieses Weges vom 23. bis 28. Mai 2011 eingeladen.

Teilgenommen haben 7 Serben, 5 Franzosen und 2 Deutsche: Werner und Irmgard Bendel.

Die Tour begann mit einem Pilgergottesdienst in Le-Puy am Montagmorgen um 7°° Uhr. Danach waren wir fünf Tage gemeinsam auf dem Weg:

1. Etappe bis Saint-Privat- d'Allier 24 km
2. Etappe bis Saugues 18 km
3. Etappe bis La Roche de Lajo 27 km
4. Etappe bis Aumont-Aubrac 21,5 km
5. Etappe bis Nasbinals 26 km

Die insgesamt 110 km lange Wegstrecke zeigte uns bisher unbekannte Landschaftsbilder.
Zuerst das Velay mit lieblichen Wiesen und Nadelwäldern, vergleichbar dem Nordschwarzwald. Das Gebiet ist vulkanisch mit Basaltblöcken in rötlicher Farbe. Danach die Margeride, eine Hochebene ca. 1000 m hoch, 60 km lang, aus Granit, landwirtschaftlich genutzt mit meist bewaldeten Kuppen über 1000 m. Höchste Erhebung ist der Mont Mouchet mit 1497 m. Im anschließenden Aubrac, einer rauen Mittelgebirgslandschaft mit Weidewirtschaft, fühlt man sich nach Irland oder auch in die Gegend von Hartington (England) versetzt - mit durch Steinwälle eingegrenzten Weiden und weitem Blick.

Am Freitagabend kehrte dann die Gruppe nach Ste Foy zurück, etwas müde aber mit der Erkenntnis, auch der französische Jakobsweg ist stark besucht, die Herbergen sind jeden Abend voll belegt. Es lohnt sich weitere Etappen anzugehen. Bei einem französischen Abendessen klangen die gemeinsam erlebten Tage aus, und die Gruppen konnten am Samstag die Heimreise nach Limburg und Kraljewo antreten.

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Partnerschaftsverein im Aufwind

Immer mehr Limburger pflegen die Freundschaft zu den Partnerstädten in Frankreich, Belgien und England: der Partnerschaftsverein freut sich über steigende Mitgliederzahlen, bald sind es 150. Diese erfreuliche Bilanz konnte der Vorsitzende des Vereins, Werner Bendel, im Rahmen der Jahreshauptversammlung verkünden.

Bendel wurde einstimmig zum Vorsitzenden wiedergewählt.

Bürgermeister Martin Richard, CDU, dankte ihm für sein Engagement. Vor allem beim jährlichen Weihnachtsmarkt mache sich Bendel sich verdient - er betreut mit Hilfe von vielen Vereinsmitgliedern den Stand des Partnerschaftsvereins, der Wein, Chutney, Pralinen, Gebäck und Likören aus den Partnerstädten anbietet. Der Glühwein des Vereins sei der Beste auf dem ganzen Weihnachtsmarkt, das habe er häufig gehört, sagte Richard.

Dem scheidenden Kassierer Helmut Schneider wurde für seine langjährige Tätigkeit gedankt - ihm folgt Georg Weisenfeld nach. Neu in den Vorstand wurde auch Willi Jung als Beisitzer gewählt. Bestätigt wurde Maria Luise Kirchberg als zweite Vorsitzende - die Arbeitskreisvorsitzenden Doris Huber (Ste. Foy), Heide Bein (Lichfield) und Ute Wellstein (Oudenburg) waren bereits im Vorfeld von ihren Arbeitskreisen gewählt worden.

Für das kommende Jahr hat sich der Verein wieder einiges vorgenommen: eine Wandergruppe fährt in die Nähe von Chamonix, um sich dort mit Wanderern aus den anderen Partnerstädten zu treffen; eine Gruppe von Lichfieldern kommt zum Besuch nach Limburg und im November gibt es wieder Wein und Chansons beim traditionellen Beaujolais-Abend. Und der gute Glühwein - der wird selbstverständlich auch beim diesjährigen Weihnachtsmarkt ausgeschenkt.

Vereinsvorsitzender Werner Bendel bedankt sich beim scheidenden Kassierer Helmut Schneider

Vereinsvorsitzender Werner Bendel bedankt sich beim scheidenden Kassierer Helmut Schneider


Der neue Vorstand des Partnerschaftsvereins: Doris Huber, Willi Jung, Ute Wellstein, Maria Luise Kirchberg, Werner Bendel, Georg Weisenfeld, Heide Bein, Martin Richard

Der neue Vorstand des Partnerschaftsvereins: Doris Huber, Willi Jung, Ute Wellstein, Maria Luise Kirchberg, Werner Bendel, Georg Weisenfeld, Heide Bein, Martin Richard


Das gesamte Protokoll der Jahreshauptversammlung 2011 finden Sie hier.


Arbeitskreis Ste-Foy hat neue Vorsitzende

Der französische Zweig des Städtepartnerschaftsvereins hat ein neues Gesicht: Doris Huber wurde in der Sitzung vom 1. Februar 2011 einstimmig zur neuen Vorsitzenden des Arbeitskreises Ste-Foy gewählt.

Luise Lebeda, die den Arbeitskreis in den vergangenen vier Jahren ideenreich geleitet hat, wurde mit Blumen und Dankesworten aus ihrem Amt verabschiedet.

Doris Huber wird nun an erster Stelle die Beziehungen zwischen den Limburgern und ihren französischen Freunden pflegen. Sie arbeitet von Anfang an im Verein für Städtepartnerschaften mit und hat seit vielen Jahren persönliche Beziehungen in die französische Partnerstadt. Durch die Organisation des Beaujolais-Primeur-Abends ist sie vielen keine Unbekannte. Durch die Zusammenstellung der Ausstellung über die Chronik der Städtepartnerschaft ist sie seit 2006 bestens mit der Vergangenheit der nun seit 44 Jahren bestehenden Partnerschaft zwischen Limburg und Sainte Foy vertraut. Es ist ihr heute aber besonders wichtig, dass sich junge Leute aus beiden Städten kennenlernen und die Idee der Städtepartnerschaft in junge Familien und zu Jugendlichen getragen wird.

Eine große Mitstreiterin auf diesem Gebiet kann und will dabei die 18-jährige Julia Vasilieva sein. Sie wurde einstimmig zur Stellvertreterin gewählt. Julia Vasilieva hat ein großes Interesse an der französischen Sprache und konnte im Oktober 2010 zum ersten Mal die Partnerstadt besuchen.

Im Arbeitskreis Lichfield wurde die Vorsitzende Heide Bein in ihrem Amt bestätigt. Sie führt den Arbeitskreis seit Jahren mit großem Engagement.

Derzeit wird der Besuch der Twinning Association in Limburg vom 9. - 13. September vorbereitet. Freunde aus Lichfield und Limburg treffen sich bei dieser Gelegenheit traditionell zwischen den offiziellen Bürgerbegegnungen.

Im August wird der St. Davids Cathedral Choir aus Wales auf seiner Konzerttour nach Limburg kommen - er wird von Alexander Mason geleitet, der zuvor in Lichfield gewirkt hat. Am 2. August findet das Konzert des Chores um 19.30 Uhr im Dom statt. Die Jahreshauptversammlung des Partnerschafts-vereins, in deren Rahmen der übrige Vorstand gewählt wird, findet übrigens am 7. April statt.

Doris Huber (links) überreicht der scheidenden Vorsitzenden des Arbeitskreises Ste-Foy Luise Lebeda (rechts) Blumen zum Dank für ihre langjährige Arbeit
Doris Huber (links) überreicht der scheidenden Vorsitzenden des Arbeitskreises Ste-Foy Luise Lebeda (rechts)
Blumen zum Dank für ihre langjährige Arbeit;

Die stellvertretende Vorsitzende des Arbeitskreises Ste Foy, Julia Vasilieva
Julia Vasilieva, die stellvertretende Vorsitzende des Arbeitskreises

2010

Christkindlmarkt Limburg 2010 - wieder mit Beteiligung des Partnerschaftsvereins

Auch in diesem Jahr hat der Partnerschaftsverein einen Stand auf dem Weihnachtsmarkt mit Produkte aus unseren Partnerstädten präsentiert. Dank der regen ehrenamtlichen Beteiligung der Vereinsmitglieder und Freunden konnte über die gesamte Zeit vom 26.11. bis 22.12.2010 der Stand besetzt werden. Vom großen Zuspruch unseres Angebotes zeugen die Bilder.

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Junger Wein, weltberühmte Chansons und ein Versöhnungsangebot an die Franzosen

"Beim deutsch-französischen Ehekrach, wirft sie ihm Bücher von Goethe nach!" Und er antwortet mit Voltaire. Doch bei ihrem Auftritt beim französischen Abend im Kolpinghaus war es ganz anders: Da zeigten der Chasonnier Jean-Claude Séférian und seine Ehefrau Christiane Rieger-Séférian die schönsten Seiten der deutsch-französischen Zusammenarbeit.

Auf Einladung des Städtepartnerschaftsvereins Limburg nahmen sie die Gäste auf eine Chanson-Reise um die ganze Welt mit. Und anders als in Séférians Liedzeile flogen nicht die Bücher, sondern klatschten die Hände der Zuhörer begeistert mit. Weltbekannte Chansons wie Douce France und Nathalie, eigene Kompositionen wie J´ai chanté - das Repertoire war groß und mitreißend.

Zum vierten Mal hatte der Partnerschaftsverein zum französischen Abend ins Kolpinghaus geladen. Der Vorsitzende Werner Bendel freute sich über das wieder einmal ausverkaufte Haus. Der Abend sei mittlerweile aus dem Kalender des Vereins nicht mehr wegzudenken - jedes Jahr pünktlich zum Erscheinen des neuen Weins, des Beaujolais Primeur.

In diesem Jahr einen guten Tropfen zu finden, sei gar nicht so leicht gewesen, gestand Harald Eberhard von der Weinhandlung Eberhard. Die Witterung sei kritisch gewesen für den Wein. Deshalb wurde auf das Weingut eines "Altmeisters" des Beaujolais zurückgegriffen, Georges Du Boeuf. Eine gute Wahl, zeigte sich, denn der Wein floss in Strömen.

Und so wurde es den Gästen im Kolpinghaus bei Wein, Käse und Chansons so richtig französisch ums Herz. Lieder von Moustaki, Gainsbourg, Brel, Adamo und Aznavour wurden meisterhaft von Séférian interpretiert. Seine Frau Christiane begleitete ihn virtuos am Klavier und auf der Geige. Und als wahrer Zauberer auf dem Akkordeon entpuppte sich Piotr Rangno, den die beiden als Verstärkung mitgebracht hatten. Seine Soli, seine Improvisationen auf dem Akkordeon wurden immer wieder mit lautem Applaus bedacht. "Sie haben heute Abend die Herzen der Gäste erobert", sagte Doris Huber vom Vorstand des Partnerschaftsvereins und dankte den Künstlern für den "wunderschönen Abend". Der ging nicht so schnell zu Ende, wie sie es sich vielleicht gedacht hatten - erst nach mehreren Zugaben ließ das Publikum sie von der Bühne.

Und so sollte auch Harald Eberhard zufrieden sein mit dem Abend. Der hatte auf das Jahr 1792 verwiesen, als ein französisches Heer unfreundlich von den Limburgern empfangen worden war und sich lieber wieder ins fröhliche Mainz zurückzog. Das sei ein Missverständnis der Geschichte gewesen, sagte der links des Rheins geborene und deshalb den Franzosen zugeneigte Eberhard. Er sei froh, dass der Limburger Partnerschaftsverein das wieder mit dem alljährlichen Beaujolais-Abend ausbügele.

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Chansonnier Jean-Claude Séférian

NNP vom 22.11.2010: Mitreißendes Konzert

Limburg. Die Karten für den «Französischen Abend» des Vereins für Städtepartnerschaften waren so begehrt, dass jedes Plätzchen im Saal genutzt werden musste, um noch einen Stuhl aufzustellen. Zum vierten Mal fand die Veranstaltung mit Musik und jungem französischem Rotwein, Beaujolais Primeur, am Freitagabend im Kolpinghaus statt, sie sei «aus dem Jahresprogramm nicht mehr wegzudenken», betonte Vorstandsmitglied Doris Huber. Vorsitzender Werner Bendel begrüßte mit besonderer Freude die vielen französischen Gäste, während Weinhändler Harald Eberhardt in die geschmacklichen Besonderheiten des diesjährigen Primeur einführte.

Musikalische Weltreise
Hauptsächlich aber wurde Musik gemacht und gesungen. Und zwar nicht nur auf der Bühne vom Sänger und seinen beiden Musikern, sondern auch vom Publikum, das sich bei vielen Chansons als ausgesprochen text- und melodiesicher erwies, begeistert jubelte und klatschte und die drei am Ende ohne mehrere Zugaben gar nicht von der Bühne lassen wollte. Mit kraftvoller Stimme und viel Gefühl nahm Sänger Jean-Claude Séférian die Zuhörer im Saal mit auf eine musikalische Reise rund um die Welt, begleitet wurde er von seiner Frau Christiane Rieger-Séférian am Piano und dem virtuosen Pjotr Ragno am Akkordeon.

Typisch französisch
Die «Voyage, Voyage» – so das Motto des mitreißenden Konzerts –, dorthin, wo immer die Sonne scheint, führte von «la douce France» nach Spanien mit einem Tango aus dem Bürgerkrieg, über Italien und Polen weiter nach Russland mit einem Trinklied, nach Persien und Palästina zu Adamos «Inch‘Allah». Mit zwei Chansons von Jacques Brel ging die beschwingte Reise weiter. Aus Afrika hatte Brel von einer Tournee einen Walzer im «1000-Viertel-Takt» der endlosen Sandpisten mitgebracht, und auf den südpazifischen Marquesas-Inseln den langsamen Lebensrhythmus der Natur musikalisch eingefangen.

Dem Liebeslied eines verlassenen Seelöwen aus Alaska folgte ein schwermütiger argentinischer Tango, diesem aus Griechenland ein Song von Mikis Theodorakis, geschrieben während der Militärdiktatur, dann ein vielstrophiges Lied in 15 nationaltypischen europäischen Variationen – und schließlich die viel bejubelten Zugaben, darunter Gilbert Becauds «Nathalie» und Joe Dassins indianischer Sommer, « . . . aux couleurs de l‘été indien».

Ob Sirtaki oder Tango, südamerikanisches Liebeslied oder fernöstliche Ballade – die Chansons waren unverwechselbar «typisch französisch»: elegant, etwas melancholisch und einfach schön anzuhören.eeg


Partnerschaftstreffen in Ste Foy-lès-Lyon vom 8.-11.Oktober 2010

Bürgermeister Martin Richard - Foto mit freundlicher Genehmigung der Stadt LimburgIn diesem Jahr hatte unsere französische Partnerstadt Ste Foy zum traditionellen Freundschaftstreffen die Städte Lichfield und Limburg, mit denen eine Ringpartnerschaft besteht, eingeladen. Als weitere Gäste konnte eine größere Gruppe aus Kraljevo/Serbien begrüßt werden; mit dieser Stadt pflegt Ste Foy seit 4 Jahren eine Partnerschaft.

Die Limburger Gruppe bestand aus 70 Personen, an der Spitze Bürgermeister Martin Richard und Stadtverordnetenvorsteher Rolf Dettmann, weiter machten sich Vertretern aus der Stadtverordnetenversammlung und den Ortsbeiräten sowie Mitglieder des Partnerschaftsvereins und interessierte Limburger auf die Reise.

Erfreulich war die Teilnahme einer größeren Gruppe von jungen Leuten, die zum ersten Mal nach Ste Foy fuhren. Sie alle trafen pünktlich um 18°° Uhr in Ste Foy ein und wurden herzlich von Bürgermeister Michel Chapas und Gérard Charrié, dem Vorsitzenden des dortigen Partnerschaftskomitees, begrüßt. Die Gruppe aus Lichfield, ca. 60 Personen, war bereits am Nachmittag mit dem Flugzeug in Lyon angekommen, so dass der erste Begrüßungsumtrunk im "Espace Culturel Jean Salles" gemeinsam eingenommen werden konnte. Nach Einweisung in die Gastfamilien wurde der Abend dann in den Gastfamilien verbracht. Nur wenige Teilnehmer hatten ein Quartier im Hotel dem Familienanschluss vorgezogen. Es ist immer wieder angenehm, die Gastfreundschaft in den Familien und die Lebensart unserer Freunde hautnah zu erleben. Die Sprachbarriere spielt dabei kaum eine Rolle, da von allen Seiten guter Wille vorhanden ist. Die beiden folgenden Tage waren durch ein abwechslungsreiches Programm ausgefüllt, mit dem jeder seinen Informationshunger stillen oder auch langjährige Bekannte wiedersehen konnte. Der Festabend am Samstag bedarf besonderer Erwähnung, denn wie in Frankreich üblich wurde über mehrere Stunden diniert und man hat mehr als 400 Gäste bestens bewirtet. Bürgermeister Martin Richard überreichte Gastgeschenke, die besonders mit unserem Stadtjubiläum zu tun haben, u.a. auch das Limburg-Monopoly.

Abschlussveranstaltung am Sonntagabend war ein begeisterndes Konzert des "Partnerschaftsorchesters", bestehend aus jungen Musikern Konzert des Partnerschaftsorchestersder drei Partnerstädte, verstärkt durch den Leiter der Kreismusikschule Limburg, Herrn Peter Schreiber, und jungen Musikern aus Kraljevo, die bereits im April zu Besuch in Limburg waren.

Die Verabschiedung am Montagmorgen war herzlich, und die Heimreise mit dem Bus verlief genauso problemlos wie die Hinfahrt. Limburg hat die beiden Partnerstädte Sainte Foy und Lichfield für das nächste gemeinsame Treffen in zwei Jahren eingeladen. Vom 28. September bis zum 1.Oktober 2012 soll das 45-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft mit Ste Foy und das 20-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft mit Lichfield gefeiert werden.

Als Resümee kann für diese Reise festgehalten werden, dass europäische Verständigung und gegenseitiges Verstehen am besten durch persönliche Kontakte erreicht wird.

Allen, die dieser Reise durch ihr Mitwirken wieder zu einem Erfolg verholfen haben, sei hier nochmals herzlich gedankt. Nächster wichtiger Termin des Partnerschaftsvereins, bei dem wir gerne neue und alte Gäste begrüßen möchten, ist der Beaujolais-Primeur-Abend im Kolpinghaus am Freitag, dem 19. November 2010, dieses Mal mit dem bekannten Chansonnier Jean-Claude Séférian. Näheres dazu und Bilder vom Partnerschaftstreffen findet man auf der Homepage des Vereins: www.partnerschaflsverein-limburg.de

Werner Bendel, Vorsitzender des Vereins für Städtepartnerschaften e.V.

...noch mehr Bilder Partnerschaftstreffen hier!


Anmeldung für die Wandertage in den französischen Alpen

Liebe Wanderfreunde/innen,

in Ste.Foy laufen die Vorbereitungen für die nächsten gemeinsamen Wandertage. Es ist geplant am Wochenende 24./25.06.2011 in den französischen Alpen zu wandern. Hierzu ist es notwendig frühzeitig die Unterkunft zu buchen. Aus Lichfield haben sich bereits 14 Personen angemeldet. Wer an dieser Fahrt interessiert ist möchte sich kurzfristig unter info@partnerschaftsverein-limburg.de melden, dass wir zum Besuch am 08.10.2010 in Ste.Foy unsere Teilnehmerzahl angeben können. Hin- und Rückreise können wir dann ja noch besprechen (Flug, Bus, PKW).

Mehr Infos über die Wandertage finden Sie hier.


40 Jahre Oudenburg/Limburg-Dietkirchen

40 Jahre Oudenburg/Limburg-DietkirchenDer Partnerschaftsverein Limburg hat kürzlich die Freunde in der Partnerstadt Oudenburg/Belgien besucht. Rund 60 Mitreisende - vorwiegend, aber nicht ausschließlich aus dem Limburger Stadtteil Dietkirchen - waren zur Feier des 40jährigen Bestehens der Partnerschaft nach Flandern gereist. Entstanden war die Städtepartnerschaft vor rund 40 Jahren durch ein zufälliges Zusammentreffen des Limburgers Kurt van der Burg und des Odenburgers Peter Paepe an der belgischen Küste. Die beiden verstanden sich so gut, dass sie daraus die Partnerschaft entwickelten und so jahrezehntelange Freundschaften zwischen den Familien beider Städte stifteten. Wie herzlich das Verhältnis ist, zeigte sich auch bei diesem Treffen, dass Peter Paepe "das beste Verbrüderungsfest" seit langem nannte. Die Limburger Gäste waren durchweg begeistert. Sehr erfreut war die Vorsitzende des Arbeitskreises Oudenburg im Partnerschaftsverein, Ute Wellstein, dass dieses Mal viele dabei waren, die zum ersten Mal die Partnerschaft erlebten. Die Hoffnung, dass sie genauso begeistert beim nächsten Mal wieder mit dabei sind, ist wohl berechtigt - denn alle waren mit großer Freude dabei.

Fotos der Begegnung finden Sie unter: H I E R


Rechenschaftsbericht auf der Jahreshauptversammlung
1. Vorsitzender Werner Bendel

Bitte klicken Sie hier um den Rechenschaftsbericht des 1. Vorsitzenden Wernder Bendel auf der Jahreshauptversammlung am 23. März 2010 abzurufen.


Veranstaltungen und Aktivitäten 2010

März 2010 23.03.2010: Mitgliederversammlung um 19.00 Uhr im Rathaus
Juni 2010 25.-27.06.2010: Fahrt nach Oudenburg mit ca. 50 Personen
September 2010 September 2010: Motorradfreunde Hedgehogs Besuch bei MTC Down Under in Oudenburg
Oktober 2010 08.-10.10.2010: großes Partnerschaftstreffen in Ste.Foy
November 2010 19.11.2010 Französischer Abend mit Chansons im Kolpinghaus
Dezember 2010 Dezember 2010 Teilnahme am Weihnachtsmarkt in Limburg
Weitere Gruppen und Vereinen, die Begegnungen mit den Partnerstädten planen: Golfclub Limburg
Kreismusikschule
Peter-Paul-Cahensly-Schule (Praktikantenaustausch)
1. FFC Limburg für Begegnung mit Ladies Oudenburg Frauenfußball
Tilemannschule Limburg: Englische Schülergruppe besucht Limburg und Gegenbesuch in Lichfield